Fotofestival als Impuls für die Wirtschaft

Erstellt am 26. Oktober 2018 | 05:26
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Begeistertes Resumée: Christine Triebnig-Löffler, Axel Nemetz, Gyöngyvér Peter, Dolores David-Fromm und Josef Enderlin.
Foto: Fussi
Internationale Foto-Freiluftausstellung in Baden sorgte für enormen Schub auch in wirtschaftlicher Hinsicht, erläutern Vertreter von Badener Hotel- und Gastronomiebetrieben.
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Inwiefern Badens Wirtschaftstreibende und Gastronomen vom Fotofestival La Gacilly Baden Photo profitiert haben, fragte WirtschaftsService-Leiterin Dolores David-Fromm im Rahmen eines Pressegesprächs.

Das Fotofestival sei in wirtschaftlicher Hinsicht „ein Erfolg auf allen Linien“, waren sich die Teilnehmer einig. Für das At the Park Hotel sind die Sommermonate als Haupturlaubszeit normal Nebensaison.

Hotelchef Axel Nemetz: „Umso erfreulicher war das Ergebnis im August 2018, welches nicht nur das beste Sommerergebnis seit unserer Wiedereröffnung 2014 war, sondern im Zuge dessen wir in den Bereichen Wochenendnächtigungen und Verkauf im Kaffee- und Restaurantbereich bemerkenswerte Zuwächse verzeichnen“. Laut interner Gästestatistik sei das eindeutig auf das Fotofestival zurückzuführen. Nemetz spricht von 700 zusätzlichen Nächtigungen, 62 Prozent davon, also rund 200, explizit wegen des Fotofestivals.

Ein "Erfolg auf voller Linie"

Auch Gyöngyvér Peter vom Café Restaurant Doblhoffpark war von Anfang an begeistert: „Das Fotofestival zieht Besucher aus ganz Mitteleuropa an.“ Es gab keine Pause, immer volles Haus. Das bestätigt auch Josef Enderlin von der Konditorei Ullmann: „Wir hatten wesentlich mehr Besucher als normal.“ Besonders freue ihn, dass „Dank der Fotoausstellung, heimisches und internationales, kunstinteressiertes junges Publikum“ zu Gast war. Enderlins Resümee: „Die Ausstellung war zwar gratis aber nicht umsonst.“

Ebenso hocherfreut ist Fremdenführerin Christine Triebnig-Löffler: „Einige hunderte der Besucher durfte ich bei Führungen begleiten. Die Resonanz war stets positiv – sowohl bei Besuchern, die bei ihrer Ankunft am Brusattiplatz überrascht wurden, als auch bei jenen, die gezielt her kamen.“ Sie ist überzeugt: „Kunst verbindet.“ Die Ausstellung hatte „Hand und Fuß, Geist und Seele“ und war für sie „ästhetisch, spannend und edukativ“. Sie freue sich schon auf 2019.

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