Fotofestival feiert 50 Jahre Woodstock. Legendäres Festival in Wort und Bild, mit Tanz. Und: Lange Nacht der Fotografie.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 16. August 2019 (03:38)
Charles HARBUTT/Gamma-Rapho/laif
Woodstock 1969.

Von 15. bis 18. August 1969 fand etwa 70 Kilometer südwestlich von Woodstock das gleichnamige Festival statt. Mit exklusiven Fotografien der beiden damals vor 50 Jahren offiziell von den Veranstaltern angeheuerten Fotografen Henry Diltz und Elliot Landy (Magnum) sowie Fotografien aus dem Woodstock Museum in Bethel demonstriert Peter Bitzer am Freitag, 16. August, um 19 Uhr im Arnulf Rainer Museum, wie ein ganz normales, kommerzielles Festival zu einem bis heute mystifizierten Mythos eines „anderen“ Amerika wurde.

Nach den Bildern kommt die Musik! Um 20.30 Uhr spielt DJ Roger die legendäre LP auf den Josefsplatz. Michael Sax und Peter Bitzer erzählen zwischen den Woodstock-Songs Geschichten darüber, wie alles war. „Zuhören, tanzen, sich erinnern“, laute das Motto, freut sich Festivalchef Lois Lammerhuber. Der Eintritt ist frei.

Spannend geht das Fotofestivalprogramm am Samstag, 17. August weiter, wenn ab 17 Uhr zur „Langen Nacht der Fotografie“ im Rainer Museum geladen wird, die Präsentation der besten Fotografien aus 180 Jahren Fotografiegeschichte. Kuratorin Florence Drouhet vertritt das Mutterland der Fotografie Frankreich. Als Vorgeschmack auf das Festivalprogramm 2020, das Osteuropa gewidmet ist, zeigen Vladimir Birgus aus Tschechien, Valclav Macek aus der Slowakei, Michael Szalast aus Polen und Tamas Szigeti aus Ungarn je eine Stunde lang die wichtigsten Bilder ihrer Heimatländer. In den Pausen gibt es Wein & Käse, der Eintritt ist frei.