FPÖ verwundert über Haberhauer. Kandidatur von Sonja Haberhauer bei Jowi Trenner ist für FPÖ-Obmann „unglaubwürdig“.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 25. Januar 2020 (03:45)
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Sonja Haber
zVg

 „Mir hat Sonja Haber hauer noch stolz erklärt, dass sie maßgeblich daran beteiligt war, dass Jowi Trenner aus der Partei geworfen wurde“, zeigt sich FPÖ-Stadtparteiobmann René Hansy amüsiert, dass „fünfzehn Jahre und zwei Parteiwechsel später alles anders“ sei. Haber hauer tritt nun bekanntlich für die Bürgerliste von Trenner an.

„Hat man jede politische Heimat aufgegeben, oder mangels Erfolg verloren, docke man beim einstigen Nebenbuhler an, und erwarte die Chance, die man ihm damals versagt hätte“, wirft Hansy ihr vor, dass es ihr „nicht um hehre Motive“ gehe, „sondern um den Erhalt eines Sitzes im Gemeinderat“. Obendrein hätte sich Haberhauer damit begnügt, „ihre bezahlte Arbeit als Vorsitzende der Prüfungskommission zu erledigen“.

Haberhauer kontert: „Angesichts des katastrophalen moralischen Zustandes der FPÖ, wo ‚Ibiza‘, sittenlose Spesenskandale und – wie in Baden sichtbar – eine politische Nähe ohne Berührungsängste zwischen HC Strache und FPÖ-Hansy möglich sind, kann ich nur festhalten, dass ich sowohl in der Vergangenheit als auch jetzt die absolut richtigen Entscheidungen getroffen habe und darüber sehr froh bin.“