Freilichtmalerei-Ausstellung verlängert. Bis Freitag, 6. August wurde die sehenswerte Ausstellung von Philip Ackermann im Theater am Steg verlängert.

Von Sandra Sagmeister. Erstellt am 04. August 2021 (04:48)
440_0008_8143477_irland.jpg
Er muss vor Ort sein, um malen zu können: Philip Ackermann an der irischen Küste.
privat

Was ist eigentlich ein Freilichtmaler? Philip Ackermann ist einer, und wer wissen möchte, wie seine Bilder aussehen, der hat noch bis diesen Freitag die Chance, sich im Theater am Steg ein Bild davon zu machen. Ackermanns Werkschau wurde nämlich verlängert und das zu Recht, weil seine Werke bieten viel zum Sehen.

440_0008_8143478_20210708_122956.jpg
Gemalt oder echt? In Philip Ackermanns Bildern geben sich die Schönheit des Sichtbaren und die Schönheit des Unsichtbaren die Hand. Im Bild: der Beethoventempel.
NOEN

Er ist nämlich auch Porträtist und arbeitet bevorzug mit Öl; meist schaut er sich die Natur ganz genau an bevor er seinen Eindruck in Kunst verwandelt. Die Ausstellung ist ein Schauen zwischen den Zeiten, zwischen Ackermanns alten und neuen Werken. „Meine Bilder wollen dieselbe Freude vermitteln, wie jene an der wirklichen Natur“, so seine Intention.

Und da erklärt sich auch, was ein Freilichtmaler ist. Ackermann braucht die freie und lebendig Natur, er kann nicht aus dem „Kopf“ malen, er muss mittendrinnen stehen und das Leben fühlen, bevor er es auf Leinwand bringt. „Ich brauche für ein Bild die Natur und muss sie von allen Seiten betrachten können, damit ich das Gefühl habe und bildlich interpretieren kann“, so seine Art zu malen. Ein weiteres wichtiges Ausdrucksmittel sind für Ackermanns Malerei das Wetter, die Jahreszeiten und der damit verbundene Lichtwechsel, so entsteht eine Offenbarung mehr in Ackermanns Bildern.