„Grüne Lunge bleibt erhalten“. Stadtführung garantiert, dass das im Besitz der Gemeinde befindliche Grundstück hinter der Annagasse als Grünraum erhalten bleibt, um es vor Spekulanten zu schützen.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 09. Mai 2017 (05:01)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Bürgermeister Stefan Szirucsek, Vizebürgermeisterin Helga Krismer und Gemeinderat Helmut Hofer-Gruber in der Grünen Lunge im Stadtzentrum, das im Besitz der Stadtgemeinde ist und auch bleiben soll. Einzig für die Pflege des Baumbestandes wäre eine Zufahrt nötig.
NOEN, Fussi

VP-Bürgermeister Stefan Szirucsek erinnert daran, dass das Schutzzonenmodell in Baden heuer zehn Jahre alt wird.

Es wurde im Rahmen eines Bürgerbeteiligungsprojektes schrittweise eingeführt und bewirkte den Schutz wertvoller architektonischer Strukturen der Stadt. Im Zuge dessen wurde 2015 eine weitere Bausperre für das Stadtgebiet erlassen, um auch jene innerstädtischen Grünräume zu schützen, die vom öffentlichen Raum aus nicht sichtbar sind.

„Wir haben einen Urwald mitten in der Stadt und den leisten wir uns.“Helga Krismer

Gemeinsam mit Vizebürgermeisterin Helga Krismer verweist der Stadtchef auf das stadteigene 1.800 m Grundstück zwischen Antons- und Annagasse, für das erst neulich die Bausperre verlängert wurde. Er stellt klar, dass diese Freifläche erhalten bleiben soll, als grüne Lunge im Stadtzentrum.

Wie berichtet, handelt es sich um ein Grundstück, zu dem die Stadtgemeinde keinen eigenen Zugang hat. Krismer betont, dass es sich um keinen Schildbürgerstreich der Gemeinde handelte, die Liegenschaft damals zu erwerben. „Das ist bewusst im Eigentum der Gemeinde, damit es nicht ein Objekt für Spekulanten ist.“ Krismer: „Wir haben einen Urwald mitten in der Stadt und den leisten wir uns.“ Auch Szirucsek verwehrt sich dagegen, dass der Grund verbaut wird.