Helenental: Behörde prüft Verkehrssituation. Nach tödlichem Unfall lud BH zu Gesprächen. Weitere Untersuchungen sind nötig.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 09. Oktober 2019 (03:40)
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Seit Jahren führt das Verkehrsaufkommen im Helenental zu Diskussionen. Nach dem tödlichen Verkehrsunfall im Sommer langte bei der Behörde das Ansuchen aus Heiligenkreuz ein, eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 80 km/h sowie ein Überholverbot anzuordnen. Daher fand nun auf der Bezirkshauptmannschaft Baden eine Verkehrsverhandlung statt.

Dabei wurde berichtet, dass der Schwerverkehrsanteil aufgrund von Fahrverboten und Polizeikontrollen „auf ein Minimum reduziert werden konnte“ – konkret liegt er bei 1,9 Prozent im Vergleich zu zehn Prozent im Bundesschnitt. Auch die Unfälle sind zurückgegangen. 2015 waren es 16 Unfälle, 2018 sechs. Meist war das Abkommen von der Fahrbahn die Unfallursache.

Beschlossen wurde, dass der Abschnitt zwischen Siegenfelder Kreuzung und Cholera-Kapelle „weitergehenden verkehrstechnischen Untersuchungen unterzogen“ werde. Auch ein Lärmgutachten zu einem Tempolimit werde eingeholt. Bezirkshauptfrau Verena Sonnleitner betont: „Die Behörde wird alle Maßnahmen, die für die Sicherheit, Leichtigkeit und Flüssigkeit des Verkehrs notwendig sind, in die Wege leiten.“