Julia überzeugte Dieter und Xavier. Julia Wohlfahrt aus Baden schaffte Sprung in die Musiker-Casting-Show und kam mit Recall in nächste Runde.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 11. Februar 2020 (04:07)
Überglücklich war Julia, als sie von der Jury erfuhr, den Recall geschafft zu haben. Im Hintergrund applaudiert auch ihr langjähriger Freund.
Jandrinitsch

Eine Runde weiter bei der deutschen Kult-Casting-Sendung ist Julia Wohlfahrt aus Baden. Sie schaffte in der letzten Sendung den „Recall“, wie es im „Deutschland sucht den Superstar“-Deutsch heißt, wenn einem der Sprung in die nächste Runde gelingt.

Die kritische Jury besteht aus Dieter Bohlen, Xavier Naidoo, Pietro Lombardi und Oana Nechiti.

Die 24-jährige studiert an der Pädagogischen Hochschule Baden und ist erst vor Kurzem von Pfaffstätten nach Baden gezogen. Die NÖN wollte wissen, wie es Julia dabei ergangen ist, vor dem meist nicht sehr zart besaiteten Dieter Bohlen zu bestehen und was sie dazu bewogen hat, bei dieser Show mitzumachen.

Julia bestätigt: „Generell war es die Idee meiner Schwester, dass ich bei DSDS mitmache. Sie weiß, dass ich ein Riesenfan von Xavier Naidoo bin, dieser ist ja Jury-Mitglied. Sie hat mich davon überzeugt, mich für die Sendung zu bewerben.“ Doch bevor sich Julia tatsächlich der eigentlichen Jury stellen konnte, musste sie ein Vor-Casting in Linz bestehen. In der nächsten Auswahlrunde war bereits ein Vocal Coach mit dabei und „ein bisschen wichtigere Leute“, wie sich Julia erinnert.

Erst nach Vorauswahl darf Julia zur Jury

Nach den beiden Vorauswahlrunden war klar: Julia fährt nach Füssen und performt vor Dieter und Xavier. „Ich dachte mir, mit welchen Liedern kann ich das beste aus mir herausholen. Und gesungen habe ich ja zwei Lieder, im Fernsehen wurde aber nur ‚Rise Up‘ von Andra Day gezeigt“, erzählt Julia. Diesen Song hatte sie schon beim Vor-Casting gesungen und jeden Tag „mindestens eineinhalb Stunden geprobt.“

Das dürfte sich ausgezahlt haben, denn obwohl Julia laut Eigendefinition „sehr nervös“ vor dem Auftritt war, kaum öffnete sie ihre Lippen und begann zu singen, war ihre Nervosität verflogen. Julia fügt erklärend hinzu: „Das ist bei mir immer so. Kurz vor dem Auftritt bin ich irrsinnig nervös. Dann spreche oder singe ich die ersten Textzeilen, schon ist die Nervosität wie weggeblasen.“

Denn in puncto Bühnenauftritte ist Julia kein Neuling mehr. Sie singt in einer Band sowie in einem Duo und unterhielt die Gäste auf Firmenfeiern, Taufen und Hochzeiten.

Ein Jahr braucht Julia noch, dann ist sie fertig ausgebildete Volksschullehrerin, die in ihren Unterricht ganz bestimmt viel Musik einfließen lassen wird. Wie es bei „Deutschland sucht den Superstar“ weitergehen wird, darf Julia nach dem Recall nicht verraten.

Es bleibt auf jeden Fall spannend, wer wissen will, ob sich Julia in die Herzen der Zuseher und der Jury singt, dreht am Samstag, 15. Februar den Fernseher auf und schaltet auf RTL.