Kaserne: Auch Bosch hat Angebot gelegt

Erstellt am 09. März 2015 | 08:06
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Foto: NOEN, SIVBEG
Angebotsfrist für Areal abgelaufen. Mehrere Interessenten, darunter auch Anton Bosch mit „Aura“ und „Atlas“.
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Gleich mehrere Interessenten wollen das Areal der geschlossenen Martinek Kaserne in Baden haben. Dies bestätigt die mit dem Verkauf beauftragte Strategische Immobilien-Verwertungs-, Beratungs- und Entwicklungsgesellschaft (SIVBEG) nach Ablauf der Angebotsfrist. Näheres wolle man dazu jedoch noch nicht bekannt geben. Die Angebote werden nun geprüft.

Mit Widmung gibt es derzeit noch Probleme

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Leobersdorfs Altbürgermeister Anton Bosch hat mit den Unternehmen Aura und Atlas Interesse am Kasernenareal angemeldet. Foto: Kienzl
Foto: NOEN, Philipp Kienzl

Leobersdorfs Altbürgermeister und Geschäftsmann Anton Bosch bestätigt, am Bieterverfahren teilgenommen zu haben. Über die beiden Unternehmen „Aura“ und „Atlas“. Den Preis in Höhe von 33,1 Millionen Euro habe man bedingungslos akzeptiert.

Probleme gebe es hingegen mit der Widmung, die derzeit zum Teil nur militärische Anlagen zulässt. „Das muss geklärt werden“, sagt Bosch.

„Wohnungen und Platz für Wirtschaftstreibende“

Wegen der denkmalgeschützten Gebäude hat man schon mit dem Bundesdenkmalamt Kontakt aufgenommen. „Eine Antwort steht noch aus“, so Bosch. Was er im Erwerbsfall mit dem Areal vorhat, dazu will er sich noch nicht genau in die Karten schauen lassen. „Wohnungen für Jung und Alt, sowie Platz für Wirtschaftstreibende“, schwebe ihm aber vor.

Auch die übrigen Interessenten hätten den Kaufpreis akzeptiert, heißt es. Manche stellen jedoch Forderungen, die in dieser Form nicht umsetzbar seien. Zu jenen, die das Areal im Vorfeld besichtigten, zählt auch der Badener Rechtsanwalt und bekannte Investor Rudolf Fries.

In wenigen Wochen hoffe man, Genaueres zum Verkauf sagen zu können, stellte SIVBEG-Geschäftsführer Stephan Weninger in Aussicht. Mit der Stadt habe niemand direkt Kontakt aufgenommen, wundert sich Bürgermeister Kurt Staska (VP).

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