Klima-Forderungen an die Stadt übergeben. Organisation „Parents for Future Baden“ übergab Stadtregierung symbolisch CO2-Rechner. Weitere Aktionen geplant.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 24. September 2019 (04:05)
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Parents for Future Baden bei der Übergabe an Szirucsek und Krismer. Ein wesentlicher Eckpunkt der Forderungen ist das Ende des CO2 Ausstoßes bis 2030.
privat

Im Rahmen der weltweiten Klimastreiks übergaben Parents for Future Baden ihre Forderungen an die Stadtgemeinde. Bürgermeister Stefan Szirucsek und Vizebürgermeisterin Helga Krismer nahmen die Forderungen entgegen. Symbolisch wurde zusätzlich ein großer Taschenrechner übergeben.

„Bis 2030 muss Baden klimaneutral werden und seinen CO2 Ausstoß beendet haben“, erklärt Thomas Stölner von Parents for Future Baden: „Selbst Baden wo bereits einiges in Sachen Klimaschutz passiert ist, muss das Engagement beim Klimaschutz deutlich erhöhen. Die Klimakrise lässt uns keine Zeit mehr für langsames dahin schlendern.“

„Bis 2030 muss Baden klimaneutral werden und seinen CO2 Ausstoß beendet haben“

Bei der Übergabe kündigten Szirucsek und Krismer an, dass Baden ein Klimamanifest dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorlegen wird. „Wir hoffen, dass es mit den Forderungen von Fridays for Future in Einklang zu bringen ist, damit Baden der Klimakrise richtig begegnen kann“, erklärt Heidrun Chen von Parents for Future.

Die Eltern-Organisation werde auch weiterhin versuchen, Schülern einen Raum für Klimaschutzaktionen zu öffnen. Als Nächstes ist ein „offenes Klassenzimmer“ am Hauptplatz geplant. Am 4. Oktober berichtet Josinta Kabugho aus Uganda über die Situation der Kaffeebauern und die Auswirkungen des Klimawandels. Andrea Schlehuber, Geschäftsführerin der EZA, eine Pionierin des Fairen Handels, wird Erfahrungsberichte aus verschiedenen Ländern einbringen. „Die Klimakrise fordert mittlerweile mehr Menschenleben als der Straßenverkehr, und das nicht nur in Österreich“, erklärt Gerti Jaksch-Fliegenschnee vom Weltladen.

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