Lehrertests: Von 1.690 Tests war nur einer positiv. Die Halle B war Schauplatz für die Antigen-Schnelltests beim Bildungspersonal. Ein gelungener Auftakt für die Massentests in Baden.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 10. Dezember 2020 (05:55)
In 5 verschiedenen Teststraßen wurde der Abstand zu anderen Testern gewahrt. Lehrer, Kindergartenpädagogen, Kinderbetreuer sowie Personal aus dem Bildungsbereich konnten daran teilnehmen – und die meisten taten es.
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Unter der Regie des Panzergrenadierbataillons 35 aus Großmittel wurden am Wochenende die Antigentests der Lehrkräfte und des Kindergartenpersonals aus dem Bezirk Baden durchgeführt. Es haben von rund 2.700 Personen 1.690 daran teilgenommen. Davon wurde lediglich eine Person mit dem Antigen-Schnelltest positiv getestet, berichtet Bezirkshauptfrau Verena Sonnleitner. „Diese Person hat selbst bei 1450 angerufen und sich zu einem PCR Test angemeldet“, schildert sie.

„Die Testungen waren sehr gut organisiert und liefen ohne weitere Komplikationen ab. Der Großteil der Personen hat den Samstag gewählt – der Sonntag war um einiges ruhiger“, weiß Sonnleitner.

Gleich beim Eingang warteten Panzergrenadiere aus Großmittel mit Fiebermessgeräten auf die kommenden Testteilnehmer.
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Auch die NÖN konnte sich von der professionellen Abwicklung in der Halle B bei einem Lokalaugenschein überzeugen. Gleich zu Beginn musste man sich desinfizieren und ging zur Anmeldung. Danach dauerte es nicht lange, bis man zu einer der fünf Teststraßen kam. Nachdem man sich fest geschnäuzt hatte, wurde der Antigen-Test durchgeführt, mit einem Staberl durch die Nase für den Nasen-Rachen-Abstrich. Das ist zwar unangenehm, aber rasch vorbei. Dann ging es zum Ausgang und nach Hause. Nach spätestens 30 Minuten erhielten die Teilnehmer eine SMS mit einem Link, wo sie ihre Daten eingaben und das Ergebnis ablesen konnten. Insgesamt dauerte es pro Teilnehmer keine zehn Minuten vom Eingang bis zum Ausgang.

Gut beschildert fanden die Teilnehmer den Weg in die Halle B.
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An den Lehrertests waren 80 Soldaten aus Großmittel beteiligt und 20 Sanitäter vom Roten Kreuz. „Vielen Dank an die vielen Helfer von Bundesheer, Freiwilliger Feuerwehr, Rotem Kreuz, Stadtpolizei und Bundespolizei und das medizinische Personal“, sagte VP-Bürgermeister Stefan Szirucsek.

Nach der Testung ging es flott zum Ausgang.
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