Durch Notoperation gerettet: Dank an Spitalsengel. Erst die umfassende Untersuchung im Badener Spital brachte Patienten Ernst der Lage zum Vorschein. Er dankt dem Team.

Von Andreas Fussi und Stefan Obernberger. Erstellt am 16. August 2017 (05:00)
Stefan Obernberger
Hermann Aichinger zeigt sich sehr zufrieden über seine Behandlung im Landesklinikum in Baden. Dem engagierten Team verdankt er, dass er im Jänner seinen 60. Geburtstag feiern kann.

Eine medizinische Odyssee hat der 59-jährige Mannswörther Landwirt Hermann Aichinger hinter sich. Immer, wenn er etwas essen oder trinken wollte, wurde ihm übel. Er nahm kaum noch etwas zu sich und wandte sich an einen Urologen, einen Internisten und an das Spital in Mödling, aber immer wurde er mit Medikamenten beruhigt, sein Unwohlsein – „ein ungutes Gefühl im Bauch“ – besserte sich nicht.

Erst als er einen Freund bat, ihn zum Badener Spital zu bringen, erkannten die dortigen Ärzte nach einer Untersuchung das wahre Problem: ein Darmverschluss. In einer Notoperation um zwei Uhr in der Früh retteten die Badener Mediziner dem Mann vermutlich das Leben.

Aber nicht nur das, Aichinger hat sich auch sehr gut behandelt gefühlt und möchte seinem persönlichen Dank an das Team im LK Baden Ausdruck verleihen. „Das liegt mir wirklich am Herzen: Ich möchte mich beim ganzen Ärzteteam, den Krankenschwestern und den einfühlsamen Pflegern der chirurgischen Station im zweiten Stock in Baden herzlich bedanken!“

Es war sein erster Aufenthalt in einem Spital und der wird für ihn unvergesslich bleiben. Auch dem Seelsorger Pater Antonio dankt Aichinger dafür, „dass er sich Zeit für mich genommen hat. Das hat mir sehr geholfen!“