Museum benötigt Hilfe. Obmann Alexander Blümel kann in seiner bisherigen Periode den für ihn wichtigesten Erfolg verbuchen: „Wir haben mehr Mitglieder“, jubelt er.

Erstellt am 01. August 2018 (05:30)
Pohl
Obmann Alexander Blümel, VP-Gemeinderat Ernst Schebesta und die beiden Vorstandsmitglieder Franz Scharrer und Erwin Kerschbaumer.

Einmal im Jahr tritt der Museumsverein der NÖ Landesfreunde im Kaiser-Franz-Josef-Museum zusammen und zieht Bilanz.

Obmann Alexander Blümel tut dies mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Gute Zahlen sieht er, wenn er nach hinten blickt: „2017 ist uns etwas ganz Besonderes geglückt, wir konnten endlich wieder mehr Mitglieder in unserem Verein zählen“, freut sich Obmann Blümel. Aber „in Zeiten, in denen das Vereinswesen mit schwindenden Mitgliederzahlen zu kämpfen hat und allerorts Nachwuchsprobleme und teilweise Existenzsorgen aufkommen, haben die Niederösterreichischen Landesfreunde zwar den Trend umkehren können.“

Blümel sieht aber weiterhin schwelende Probleme, die in Zukunft mit neuen Mitteln und Wegen zu lösen sind: Für einen privat geführten Kulturbetrieb, wie das Kaiser-Franz-Josef-Museum einer ist, und zwar einer der ältesten Niederösterreichs, werde es immer schwieriger, den Betrieb aufrechtzuerhalten. „Wir haben einerseits einen hohen Aufwand mit der Instandhaltung des schönen Jugendstilbaus und anderseits bleiben Objektspenden aus, wie sie früher einmal gang und gäbe waren“, klagt Blümel.

Der Appell Blümels an alle Badener, dieses Museum nicht sterben zu lassen: „Unterstützt dieses Kulturjuwel unserer Stadt, sei es durch Mitgliedschaft, Objekt- oder Geldspenden! Nur so können wir die Geschichte Badens, das Leben und das Handwerk in unserer Region weiterhin vermitteln.“