Neue Ausstellung: „Sehnsucht nach Baden“

Erstellt am 23. April 2022 | 05:54
Lesezeit: 2 Min
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Ein erster Blick in die neue Ausstellung im Kaiserhaus Baden: Im Bild ist ein Ausschnitt von Raum 3 über die „Gutmann-Villa“ zu sehen.
Foto: Abteilung Museen Baden Thomas Magyar
Jüdische Häuser erzählen im Kaiserhaus Geschichte(n).
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Die neue Ausstellung im Kaiserhaus Baden rückt Villen und die Familien, die sie bewohnten, in den Mittelpunkt. Viele dieser Familien, die in Baden ihren Sommer verbrachten, hatten jüdische Wurzeln.

Großindustrielle wie die „Kohle-Gutmanns“, Bankiers wie der legendäre Samuel Ritter von Hahn, Erfinder wie der geniale Emil Jellinek-Mercedes und Fabrikanten wie die „Zuckerl-Hellers“ erkannten die Schönheit der Gegend und schätzten das vielfältige kulturelle und gesellschaftliche Angebot. Sie errichteten Villen im Stil des Historismus, des Jugendstils und der beginnenden Moderne – eine spannende Mischung.

Die Villen erzählen ihre Geschichten, untrennbar mit den Lebensgeschichten der Besitzerinnen und Besitzern verbunden. Zehn Badener Villen und ihre Familiengeschichten stellt die Kuratorin Marie-Theres Arnbom vor. Mit Exponaten aus den Villen, Bauplänen, Porträts der Besitzer und großformatigen Bildern lässt die Ausstellung den früheren Glanz und auch den Niedergang nachvollziehen. Die Ausstellung im Kaiserhaus, Hauptplatz 17, dauert von 23. April bis 6. November und ist Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Weitere Infos auf kaiserhaus-baden.at

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