Neuer Frequenzbringer: „Brusattimarkt“ für Stadt. Wochenmarkt am Brusattiplatz neben Grünen Markt neu ab 2. November. Szirucsek: „Bereicherung für die Innenstadt!“

Von Andreas Fussi. Erstellt am 18. September 2018 (04:30)
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„Es ist eine gute Sache für die Stadt“, sind sich Stefan Szirucsek (VP), Helga Krismer (Grünen) und Helmut Hofer-Gruber (NEOS) einig.
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Das neueste Projekt der Stadtgemeinde startet mit 2. November. Jeden Freitag von 8 bis 14 Uhr findet ein Wochenmarkt am Brusattiplatz statt, der in der Zeit zur Marktzone wird. „Der Brusattimarkt ist eine Bereicherung und eine Erweiterung des hervorragenden Angebotes am Grünen Markt, die wir uns als Stadt nur wünschen können“, freut sich VP-Bürgermeister Stefan Szirucsek. „Ich bin überzeugt, dass unser neuer Wochenmarkt für zusätzliche Frequenz sorgen wird.“

Besonderes Augenmerk wird auf die Vielfalt gelegt

Rund 12 Anbieter sind bereits fix, „quer durch den Gemüsegarten“, freut sich auch Vizebürgermeisterin Krismer „auf Milchprodukte von Schaf und Ziege genauso wie auf Speck, Hauswürste, Gemüse und Obst.“ Es soll sich um „gute, regionale Qualität“ handeln und „im besten Fall Bioqualität“.

Warum man bereits jetzt an die Öffentlichkeit gehe? Krismer: „Weil in einer Kleinstadt nichts geheim bleibt und sich bereits Badener melden, die Produzenten kennen.“ Krismer ersucht, die Werbetrommel zu rühren: „Interessenten mögen sich direkt beim Wirtschaftsservice melden! Gemeinsam schaffen wir uns noch mehr Lebensqualität in der Einkaufstadt.“

Dem Projekt vorangegangen sei eine Marktanalyse, außerdem habe man sich Märkte in der Umgebung angeschaut und sich bei den Gebühren angelehnt. Abgerechnet werde mit 3 Euro pro Laufmeter. Die Zahl der Stände soll rasch gesteigert werden, damit das Angebot umso breiter sei. Die Ausrichtung des Wochenmarktes orientiere sich an den historischen Wurzeln des „Grünen Marktes“ und bestehe nur aus Lebensmitteln.

„Wir sehen das eher neutral. Es wäre schön gewesen, wenn man uns nicht vor vollendete Tatsachen gestellt, sondern zuerst das Gespräch gesucht hätte.“

Die Standler vom Grünen Markt wurden bereits informiert. Eine Nachfrage der NÖN bei Nadine Pernjak von der Kost.Bar ergab: „Wir sehen das eher neutral. Es wäre schön gewesen, wenn man uns nicht vor vollendete Tatsachen gestellt, sondern zuerst das Gespräch gesucht hätte.“ Auch „der Parkplatzverlust am einkaufsstärksten Tag der Woche wird schmerzen“, meint sie. Die Standler würden den Wochenmarkt lieber am Josefsplatz sehen.

 

 

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