Orgel der Stadtpfarrkirche St. Stephan feiert Jubiläum

Erstellt am 10. Juli 2022 | 04:49
Lesezeit: 2 Min
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Das prachtvolle Schnitzwerk mit seinen Engelsstatuen stammt vom Bildhauer Ignaz Gunst, 1982 restauriert von Friedrich Fuchs.
Foto: Fussi, privat
1982 erfolgt der Beschluss im Badener Pfarrgemeinderat, Orgelbaumeister Gerhard G. Hradetzky mit dem Neubau der Orgel von St. Stephan zu beauftragen.
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Die Stadtpfarrkirche Baden beherbergt eine 1744 erbaute Hencke-Orgel, die 1982 von Gerhard Hradetzky rekonstruiert wurde.
Foto: Fussi, privat

Vor 35 Jahren, am 21. Juni 1987, wurde in der Pfarrkirche St. Stephan die neue Orgel eingeweiht. Ein schon lange angedachtes Orgelprojekt fand somit unter Mithilfe der Stadtgemeinde Baden und vieler Pfarrangehöriger seinen krönenden Abschluss.

Aus den wenigen noch erhaltenen Teilen einer 1787 von Wien nach Baden übertragenen Orgel (erbaut 1744 von Johann Henke, 1913 abgetragen und durch ein pneumatisches Werk ersetzt) wurde von Orgelbaumeister Gerhard Hradetzky ein neues Instrument geschaffen, welches dem äußeren Erscheinungsbild einer süddeutschen Barockorgel entspricht.

Trotz des historisierenden Konzepts findet das Werk in der Liturgie aber auch bei Konzerten großen Anklang. Viele namhafte Organistinnen und Organisten haben schon auf diesem Instrument gespielt, es kennen und schätzen gelernt.

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Das obere Manual der Orgel mit den historischen Tastenauflagen. Darauf spielte wahrscheinlich W. A. Mozart.
Foto: Fussi, privat

Am Samstag, 20. August, um 20 Uhr wird Peter Planiavsky, einer der renommiertesten Organisten unserer Tage, langjähriger Organist und Leiter der Dommusik im Stephansdom sowie emeritierter Professor für Orgel und Kirchenmusik an der Musikuniversität Wien, hier konzertieren.

Die Pfarre St. Stephan und die Kulturabteilung der Stadt Baden laden schon jetzt zu diesem außerordentlichen Event ein. Save the date!

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