Park in der Kaserne?

Erstellt am 12. November 2014 | 06:27
Lesezeit: 2 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Web-Artikel 124737
Foto: NOEN, NÖN
Badener SPÖ will „Generationenpark“ nach Leobersdorfer Vorbild auf Teilen des Kasernenareals. ÖVP kritisiert: „Luftschlösser“.
Werbung
Ein Beispiel am „Generationenpark“ in Leobersdorf will sich die SPÖ Baden nehmen, wenn es um die künftige Gestaltung des Kasernen-Areals geht.

„Weil er viel bietet: Spiel und Spaß für die Kleinen, Ruhe und Erholung für die Älteren“, begründet SP-Vorsitzender Markus Riedmayer. Am Kasernenareal könnten bereits vorhandene Anlagen genutzt werden.

Generationenpark samt Spielplatz geplant

„Einerseits soll die Stadt Reserveflächen ankaufen, auf denen die Umsetzung leistbaren Wohnens möglich ist“, meint Riedmayer: Andererseits sollten Flächen im Bereich der ehemaligen „8er-Schleife“ und des Fußballfeldes von der Stadt gekauft werden, um dort einen Generationenpark samt Erlebnisspielplatz zu errichten.

Das Areal biete „mitten im Grünen, direkt an einem Radweg gelegen, die Möglichkeit, einen Wert für viele, auch künftige, Generationen in Baden zu schaffen“.

SP-Gemeinderat Josef Neuwirth dazu: „Als Lehrer und Vater weiß ich, dass Kinder viel Platz brauchen, um sich auszutoben. Gleichzeitig wollen wir Eltern einen Ort des Zusammenkommens und Entspannens bieten.“

VP-Forsthuber: „Ziel wird hintertrieben“

Riedmayer meint: „Der Grund wäre als Grünland günstig zu erwerben. Wir wissen aus Gesprächen mit Familien, dass genau sowas in Baden fehlt. Ein Kiosk soll ebenso errichtet werden, um Erfrischungen für die Gäste zu bieten, um aber andererseits auch jemanden vor Ort zu haben, der die sanitären Anlagen in Schuss hält und dafür sorgt, dass die Spielregeln eingehalten werden.“

VP-Sprecher Gottfried Forsthuber wundert sich: „Noch vor kurzem haben Regierung und Opposition an einem Strang gezogen. Gemeinsam wurde besprochen, dass das Kasernenareal möglichst nicht filetiert wird. Sonst holen sich Spekulanten die besten Stücke. Dieses Ziel wird hintertrieben, wenn die SP jetzt fordert, einzelne Teile zu kaufen. ,Luftschlösser baun, Narrenkastl schaun, und a bisserl träumen‘ ist zwar schön und gut, aber wir müssen jetzt der gemeinsamen Linie folgen.“

Werbung