RK Baden räumt bei Radtour ab. „bike4kids“-Radtour zugunsten Kinderburg Rapottenstein erreichte 1. Platz, Jugendgruppe mit Halloween-Aktion 3.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 11. Oktober 2018 (15:47)
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Das Team von bike4kids (Lisa Widek, Matthias Fuchs und Barbara Martinek) bei der Preisverleihung mit Johanna Mikl-Leitner, Therese Friewald-Hofbauer (Club NÖ) und Rotkreuz-Präsident Josef Schmoll.
RK NÖ/Anna Zehetner

Der Freiwilligenpreis „Henri“ wird jedes Jahr vom Roten Kreuz (RK) NÖ und Club NÖ an verdiente ehrenamtliche Mitarbeiter verliehen. Heuer waren unter insgesamt 125 Einreichungen auch zwei Badener Rotkreuz-Projekte in der Kategorie „Call4Action“ nominiert, inder soziale und humanitäre Projekte von Jugendlichen unter 30 Jahren ausgezeichnet werden.

Das Charityprojekt „bike4kids“ konnte dabei sogar den Sieg nach Baden holen. Die fünf sportbegeisterten Sanitäter verbinden mit ihrem Herzensprojekt zwei Leidenschaften – das Rennradfahren und das Engagement beim Roten Kreuz für den guten Zweck. 2017 wurde eine Rennradtour mit 660 km im Osten Niederösterreichs geplant, bei der 29 Bezirksstellen vom Roten Kreuz angefahren und dabei Spenden gesammelt wurden. Im Juli 2018 ging „bike4kids“ in die 2. Runde und die restlichen Bezirksstellen im Westen von Niederösterreich wurden angefahren. Insgesamt konnten bei den beiden Touren 45.000 Euro an die Kinderburg Rappottenstein des Roten Kreuzes übergeben werden.

„Rotes, dann gibt´s Grausiges“ – ein Blutspendeprojekt der Jugendgruppe des Roten Kreuzes Baden schaffte es unter die Top 3. Dabei reiste man im Vorjahr zu Halloween in die Blutspendezentrale in Wien und schminkte alle Spender dem Anlass entsprechend.

Bezirksstellenleiter Gernot Grünwald ist stolz auf sein Team: „Dieses Engagement unserer jungen Kollegen ist beeindruckend und beispielhaft!“