Saisonstart in der "BiondekBühne". Mit „Hier ist verdammt weit weg – Peer Gynt“ startet die „BiondekBühne“ am 13. und 14. April (18/20Uhr) in die neue Saison.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 12. April 2019 (18:20)
Mit einem zwiespältigen Stück starten die Schauspieler der „BiondekBühne“ in die neue Saison.
Biondekbühne

Das Zentrum für interkulturelle Begegnung in der Grabengasse 14 ist gar nicht verdammt weit weg, es liegt viel mehr im Herzen von Baden und ist eine zentrale Bühne für die „BiondekBühne“, die sie am 13. und 14. April nützt – „BiondekBühne goes Innenstadt!“

Lügen – ein guter Schutz vor der Realität?

Der Text über Peer Gynt von Henrik Ibsen geht auf die Vorlage norwegischer Feenmärchen zurück.

Peer Gynt versucht in seinem Stück mit Lügengeschichten, der Realität zu entfliehen. Die Stationen seiner Reise und die damit verbundene Suche, basierend auf dem berühmten Stoff von Hennrik Ibsen, werden in dieser Inszenierung komprimiert und modernisiert.

Peer, Aase und Solveig werden von jeweils drei Darstellenden gespielt, die dadurch verschiedene Reaktions- und Handlungsmöglichkeiten zeigen können. Sehr persönliche Statements der Darsteller des Ensembles ergänzen das eben Gespielte unter Stichworten wie „Zweifel?“, „Erwachsen?“, „Langeweile. Wohin?“ und „stellen so einen Bezug zur Lebensrealität der Darstellenden her“, erklärt der Bühnen-Geschäftsführer Gregor Ruttner. Und was bietet die Inszenierung noch? Ruttner erklärt: „Es gibt Trolle und eine E-Gitarre, Wasser und sehr viel Grün.“

Das war aber nur der Auftakt, weil „weitere Produktionen folgen im Mai und Juni in Baden und Wien“, verrät Ruttner. Näheres dazu „folgt in Kürze.“