Gift im Spiel? Mehrere tote Katzen entdeckt

Erstellt am 15. September 2014 | 10:21
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Obfrau Silvia Dobner und Kornelia Gamauf warnen vor Betrügern.  Foto: Pohl
Foto: NOEN, Pohl
Badener Tierschutzverein entdeckte sechs tote Tiere. Eine Giftattacke ist laut Obrau Silvia Dobner wahrscheinlich.
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Obfrau Silvia Dobner vom Badener Tierschutzverein hegt eine schlimme Befürchtung: Zuletzt wurden sechs tote Katzen in Sooß entdeckt, sie könnten Opfer einer Giftattacke geworden sein.

Einfangen der Katzen als mühsame Arbeit

„Wir haben vor einiger Zeit 38 wild lebende Katzen in Sooß kastriert. Jetzt wurden sechs Tiere tot – wahrscheinlich vergiftet – aufgefunden“, schildert Dobner. Trauriger Nachsatz: „Fünf weitere Tiere sind schon länger nicht mehr gesehen worden.“

Die Mitarbeiter des Badener Tierschutzvereines fangen regelmäßig wild lebende Katzen ein und lassen sie anschließend kastrieren. „Würden wir das nicht machen, könnten sich diese Tiere ungehindert vermehren und es würden innerhalb kürzester Zeit Hunderte Katzen herumstreunen“, erklärt Dobner.

Das Einfangen der Katzen gestalte sich als mühsame Arbeit, zumal sich bereits die erste „wilde“ Generation nicht mehr von Menschen angreifen lässt und sehr scheu ist.

Erst ausgesetzt und „nun auch noch vergiftet“

Die Katzen dürften alle in Sooß ausgesetzt worden sein. „Die Tiere bleiben immer dort, wo sie geboren wurden.“

Warum die armen Katzen zuerst ausgesetzt und „nun auch noch vergiftet werden“, ist für die Tierschutzvereins-Chefin nicht nachvollziehbar.

Klar ist aber: „Es ist eine weitere Katzenkolonie in Sooß unterwegs, wir müssen rasch kastrieren. Die Frage ist nur, ob wir diese für uns kostenintensive und anstrengende Arbeit machen sollen, wenn die Tiere dann wieder vergiftet werden?“, gibt Dobner zu bedenken.

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