Stadt will Parkdeck aufstocken. Die Pläne hinsichtlich einer Aufstockung des Parkdecks Römertherme werden konkreter: Bis zu 220 neue Stellflächen sind in Planung.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 04. Dezember 2018 (04:17)
Fussi
Das Parkdeck Römertherme stoßt zu manchen Zeiten an seien Kapazitätsgrenzen. Die Stadtgemeinde will nun eine Aufstockung in Auftrag geben. Wenn alles klappt, ist mit einem Baustart im Jahr 2020 zu rechnen.

Nach Vorliegen der Machbarkeitsstudie und Abwägung alternativer innerstädtischer Standorte wird nun die zweite Stufe des Prozesses in Angriff genommen, kündigt VP-Bürgermeister Stefan Szirucsek an. So soll in der nächsten Gemeinderatssitzung die Beauftragung eines Ingenieurkonsulenten zur Vertiefung der bereits vorliegenden Grobkostenschätzung sowie die Vorbereitung der Planungsvergabe gemäß Bundesvergabegesetz beschlossen werden. Aufgrund des geschätzten Bauvolumens von über vier Millionen Euro wird die Planungsleistung europaweit ausgeschrieben.

Wobei Stadtchef Stefan Szirucsek eines wichtig ist: „Es wird bei der Planung explizit darauf geachtet, dass sich die Gestaltung harmonisch ins Stadtbild einfügt.“ Die Aufstockung begrüßt er, denn: „Das Parkdeck Römertherme ist als innerstädtischer Standort sowohl für die Gäste der Römertherme als auch die Konsumenten unserer Wirtschafts- und Gastronomiebetriebe von zentraler Bedeutung.“

„Es wird bei der Planung explizit darauf geachtet, dass sich die Gestaltung harmonisch ins Stadtbild einfügt.“

Auf eine Vorgabe legt er Wert: So soll eine Bauweise gewählt werden, die eine Parkdecksperre auf ein Minimum reduziere. Die Wahl werde dabei auf eine Stahlkonstruktion mit Beton fallen, die „wie ein übergestülpter Tisch“ auf das bisherige Parkdeck gesetzt werde. Je nach Abmessung der Parkplatzeinheiten würden so 194 bis 220 neue Stellplätze erreicht werden.

Die Aufstockung sei „die beste Option“, bestätigt Szirucsek. Insgesamt können zwei zusätzliche Stockwerke errichtet werden. Eine noch höhere Bauweise gehe aus Ortsbildgründen nicht. Eines stellt er außerdem klar: die Parkdeck-Aufstockung würde „nicht für Dauerparker gemacht“ werden – „mit Ausnahme bestehender Verträge“.

Auch die Möglichkeit einer Tiefgarage wurde geprüft. Allerdings seien hierbei die geschätzten Kosten viel zu hoch und außerdem wäre die Unsicherheit durch die dortigen Quellen ein Problem. „Schwefelwasser ist das schlechteste für Stahlbeton“, weiß Szirucsek. Der dritte Grund, der gegen eine Tiefgarage spreche, sei der Umstand, dass weniger Stellplätze als beim Parkdeck unterbracht werden können. „Die Hälfte der Fläche ist Verkehrsfläche.“ Und im Übrigen wäre beim Tiefgaragenbau der Brusattiplatz zwei Jahre lang nicht begehbar…

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