Traum wurde Realität: Tag im Zeichen des Weltfriedens. Memet Zeki Metin veranstaltet am 10. Oktober einen Tag im Zeichen des Weltfriedens, um die Welt schöner zu machen.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 09. Oktober 2018 (17:49)
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Memet Zeki Metin freut sich schon auf den 10. Oktober, wenn er zum Weltmenschtag nach Pfaffstätten lädt.
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Der Badener Memet Zeki Metin gründete vor 14 Jahren den Weltmenschverein, der jedes Jahr am 10. Oktober den Weltmenschtag feiert. Diesmal findet das Fest in Pfaffstätten statt, von 18 bis 22 Uhr. Musiker und Künstler aus vier verschiedenen Ländern treten auf.

Der türkische Kurde wurde in Anatolien geboren, wuchs ab dem zwölften Lebensjahr in Istanbul auf und kam vor 20 Jahren als Tourist nach Österreich. Es gefiel ihm hier so gut, dass er blieb. Er arbeitete zunächst in Leobersdorf als Teppichhändler und führte dann ein Jugendlokal. 1998 hatte er im Traum die Idee, ein Weltmensch zu sein. Seine Vision: Menschen, die nicht auf Geschlecht, Sprache, Hautfarbe oder Kultur schauen, sondern einzig und allein auf die Taten der Menschen. Seien Hoffnung setzt er auf die Jugend – „die kann etwas verändern!“ In den 14 Jahren ist Metin zum Experten für Integration geworden. Seine Ideen lässt er in seinen Büchern einfließen, aktuell schreibt er den 5. Roman.

Das Credo des Weltmenschvereins: „Ich glaube an die Fähigkeit der Menschen, das gemeinsame Leben auf der Erde friedlich, sinnvoll, verspielt und gerecht zu gestalten.“

Am Weltmenschtag findet seit 2007 die Vergabe der Weltmenschpreise statt – am 10. Oktober zum 24. Mal. Das große Ziel von Metin ist aber die Etablierung eines Weltmensch-Zentrums in Wien für Menschen aller Kulturen. Große Hoffnungen setzt er dabei auf den Bundespräsidenten.

„Ich glaube daran, dass alle Menschen, egal welcher Hautfarbe, Nation, Kultur, Religion, Alters und sozialer Schicht, meine Brüdern und Schwestern sind, und ich mit ihnen tief verbunden bin.“

„Ich setze mich ein für Religions-Freiheit, Zivilcourage, Demokratie, Abbau von Sprach-Barrieren, Welt-Frieden, Welt-Gesundheit, Sinnvolle Nutzung von Technologie, Internationaler Fairness und Welt-Geschwisterlichkeit.“