Wasserversorgung trotz Rohrbruchs gesichert. Trinkwasserversorgung in Baden war trotz Rohrbruchs an Hauptleitung dank neuem Schacht weiter gewährleistet.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 27. Februar 2019 (17:20)
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Das geplatzte Rohr führte im Feld zu einer ziemlichen Überschwemmung.
zVg

Wie kürzlich erst berichtet, errichtete die Stadtgemeinde Baden in der Haidhofstraße einen neuen Trinkwasser-Verbindungsschacht. Wie sich nun herausgestellt hat, bewiesen die Stadt-Verantwortlichen mit dieser Investition Weitblick. Denn nur zwei Monate nach der Inbetriebnahme sorgte der neue Schacht dafür, dass es vorigen Mittwoch in Baden trotz eines Rohrbruches an einer Transportleitung zu keinerlei Engpässen in der Wasserversorgung kam.

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Was war passiert? Unmittelbar am Rand der Gasregelstation in Eggendorf (Bezirk Wiener Neustadt-Land) gab es an dem Tag einen Rohrbruch. Es stellte sich heraus, dass eine der Transportleitungen aufgerissen war. Mithilfe der erst vor etwa fünf Jahren erneuerten Absperrschieber konnte der unkontrollierte Wasseraustritt rasch gestoppt werden, der neue Verbindungsschacht in der Haidhofstraße ermöglichte in der Zwischenzeit einen unverzüglichen Umstieg auf eine andere Transportleitung und damit eine durchgehende Trinkwasserversorgung.

„Mit unserer modernen, gut ausgebauten Infrastruktur können wir eine flächendeckende, nahtlose Trinkwasserversorgung selbst bei extremen Verbräuchen in den Sommermonaten oder – so wie gerade unter Beweis gestellt – bei Ausfall einer Hauptleitung sicherstellen.

Die Mitarbeiter des Eggendorfer Wasserwerkes schafften es, das defekte Rohr, das einen Längsriss von über zwei Metern aufwies, in weniger als 24 Stunden zu reparieren, sodass laut Info der Stadtgemeinde Baden mittlerweile wieder frisches Trinkwasser über das wieder instandgesetzte Rohr Richtung Baden fließt.

Stadtchef Szirucsek unterstreicht daher: „Diesen neuen Verbindungsschacht in der Haidhofstraße zu errichten und offensiv in unser Trinkwasser-System zu investieren, hat sich als goldrichtig erwiesen.“

Denn, so Szirucsek: „Mit unserer modernen, gut ausgebauten Infrastruktur können wir eine flächendeckende, nahtlose Trinkwasserversorgung selbst bei extremen Verbräuchen in den Sommermonaten oder – so wie gerade unter Beweis gestellt – bei Ausfall einer Hauptleitung sicherstellen.“