Zwei Unfälle im Bezirk hielten Florianis auf Trab. Große Geduld musste Autofahrer am Sonntag-Abend auf zwei Autobahnen in Fahrtrichtung Wien im Bezirk Baden aufbringen.

Von Redaktion NÖN.at. Erstellt am 25. Juni 2018 (13:31)
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Aus bislang unbekannter Ursache verlor die Lenkerin eines Pkw mit einem Anhänger auf der Südautobahn die Kontrolle über das Fahrzeug-Gespann, geriet ins Schleudern und stürze seitlich um.

Zusätzlich zur Feuerwehr Bezirksalarmzentrale Baden, wurden die freiwilligen Feuerwehren Baden-Leesdorf und Tribuswinkel, sowie sicherheitshalber auch die FF Leobersdorf zu einer Menschenrettung nach Verkehrsunfall Fahrtrichtung Wien alarmiert.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte an der Unfallstelle konnte dann bezüglich Personenrettung rasch Entwarnung gegeben werden. Alle Fahrzeuginsassen waren bereits bei Eintreffen der Feuerwehr außerhalb des Unfallwagens. Seitens der Feuerwehreinsatzkräfte wurde die Einsatzstelle zusätzlich abgesichert und ein Brandschutz aufgebaut. Nach Freigabe durch die Polizei trennten die Feuerwehreinsatzkräfte den ebenfalls seitlich liegenden Anhänger vom Zugfahrzeug und drehten mittels Muskelkraft beide umgestürzten Fahrzeuge wieder auf die Räder. Beide Fahrzeuge wurden von der Feuerwehr auf einen zugewiesenen Platz von der Autobahn verbracht.

Ob die Insassen des Unfallwagens verletzt wurden ist uns nicht bekannt. Sie wurden durch die alarmierten Rettungskräfte des Roten Kreuz Baden betreut. Im starken Sonntags-Rückreiseverkehr kam es aufgrund des Unfalls zu erheblicher Staubildung.

Fahrzeug-Vollbrand auf der A21

Kurz nachdem eine Unfallstelle auf der A2 Südautobahn bei Baden geräumt war und der sich daraus gebildete Stau gerade im Auflösen befand, kam es auf der A21 zwischen Hochstraß und Alland im Gemeindegebiet von Klausen Leopodsdorf zu einem weiteren Vorfall, der für Behinderungen im Straßenverkehr sorgte.

Der Lenker eines Pkws fuhr gerade in Richtung Wien, als dieser kurz nach Hochstraß plötzlich Rauch unter der Motorhaube aufsteigen sah. Er lenkte das Fahrzeug auf den Pannenstreifen, wo dann bereits nach kurzer Zeit dichter Rauch und in Folge Flammen aus dem Motorraum hervordrangen.

Die beiden Insassen des Pkws konnten sich und auch das Gepäck retten und warteten am Pannenstreifen auf die Feuerwehr. Als dann das Rüstlöschfahrzeug der FF Klausen-Leopodsdorf vor Ort eintraf, bestätigte sich der Vollbrand des Pkws. Die ebenfalls alarmierte Autobahnpolizei Alland sicherte bereits die Einsatzstelle ab. Sofort wurde seitens der Feuerwehreinsatzkräfte unter Atemschutz die Löscharbeiten aufgenommen. Der Vollbrand konnte dann rasch unter Kontrolle gebracht werden.

Für den Abtransport des komplett ausgebrannten Pkws wurde ein privates Abschlepp- und Bergeunternehmen verständigt. Bis zu dessen Eintreffen kühlte die Feuerwehr das ausgebrannte Wrack ab und unterstützte bei den Bergearbeiten. Feuerwehr und ASFiNAG Mitarbeiter reinigten die Fahrbahn. Nach ca. 1,5 Std waren alle Fahrstreifen Richtung Wien wieder frei.