Neue Brücke über B210. Stadtregierung setzt auf Radwege-Ausbau: Neue Fuß- und Radwegbrücke über Umfahrungsstraße und Radwegverbindung zum Haidhof wird weiter verbessert.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 19. Juni 2018 (05:00)
Diese Brücke wird durch eine neue, barrierefreie ersetzt.
NOEN, Fussi

Die Stadtregierung kündigte im Frühjahr den weiteren Ausbau des Radwegenetzes an, in der nächsten Sitzung des Gemeinderates werden die nächsten Schritte fixiert. Auch ein ewiges Thema ist darunter, die unbefriedigende Situation der Fuß- und Radwegbrücke über die B210-Umfahrungsstraße bei der Albrechtsgasse. Diese soll neu gebaut werden.

VP-Bürgermeister Stefan Szirucsek, Vizebürgermeisterin Helga Krismer (Grüne) und Gemeinderat Helmut Hofer-Gruber stellten nun die Pläne für diesen Übergang vor, der sich in einem schlechten Zustand befindet. Das Besondere an der neuen Brücke wird sein, dass sie barrierefrei gestaltet ist. Radfahrer können künftig ohne absteigen zu müssen weiter am Rad-Gehweg nach Sooß fahren. Die Brücke selbst werde laut Szirucsek durch ihre geschwungene Form auch einen architektonischen Wert haben.

Neue Brücke für mehr Sicherheit

Die Baukosten für die Brücke von 642.000 Euro trägt zur Gänze das Land Niederösterreich, Baden kommt für die Errichtung der beiden Rampen sowie die Beleuchtung auf. „Das sind insgesamt ca. 155.000 Euro, die wir gerne investieren, um auch in diesem Bereich eine lückenlose Rad- und Gehweg-Infrastruktur zur Verfügung stellen zu können“, so Szirucsek. Krismer verweist auch auf die Wichtigkeit der Brücke für die Sportplätze in der Albrechtsgasse.

Weiters auf der Tagesordnung ist der Ausbau der Radwegverbindung zum Haidhof: „Mit dem unmittelbar bevorstehenden 4. Bauabschnitt werden wir nun die Lücke zwischen der Brücke über den Hörmbach und der Autobahnbrücke über die A2 schließen“, erklärt Szirucsek den nächsten Schritt, „die Bauvorhaben auf der Brücke selbst werden im anschließenden Bauabschnitt erfolgen.“ Der Radweg werde mit einer angemessenen Beleuchtungsanlage versehen.

Radverbindungen werden evaluiert

Im Rahmen der Generalüberarbeitung des Verkehrskonzeptes wurden auch die Radverbindungen in der Innenstadt evaluiert. Ein Projekt daraus betrifft den Bereich Erzherzog-Wilhelm-Ring, wo Adaptierungen und eine Verbreiterung der bestehenden Mehrzweckstreifen zwischen Bahnhof und Fabriksgasse optimiert werde. Zusätzlich ist das Anlegen eines gemischten Geh- und Radweges geplant, parallel zur Bahntrasse. „Radfahren ist sexy“, lächelt Krismer, der es ein Anliegen ist, die Rad-Infrastruktur immer weiter zu verbessern.

 

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