Traiskirchen Lions siegen im Duell der Nachzügler

Traiskirchen feierte in der Qualifikationsrunde den ersten Sieg und macht damit einen wichtigen Schritt zum Heimrecht in der ersten Relegationsrunde.

Erstellt am 07. März 2021 | 08:57
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Luka Gvozden und Traiskirchen fuhren gegen die Timberwolves einen Sieg mit Ansage ein.
Foto: Malcolm Zottl

In der Vorwoche wurde das Match zwischen Traiskirchen und dem Tabellenletzten Timberwolves wegen eines Coronafalls im Lager der Wiener noch verschoben. Am Samstag stand dem Aufeinandertreffen der beiden Nachzügler nichts mehr im Wege. Schon vor dem Nachtragsspiel stand fest, dass beide Mannschaften die Play-offs verpassen und in die Relegation müssen. Traiskirchen machte mit dem 92:69-Heimerfolg einerseits einen wichtigen Schritt Richtung Heimrecht in der Relegations-Serie, setzte andererseits ein klares Zeichen an den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf.

Schnellstart und stark am Rebound

Vor allem im ersten Viertel machten die Lions einen Klassenunterschied sichtbar. Nach gerade einmal zwei Minuten lagen die Hausherren bereits mit 11:3 in Führung, bis zur ersten Pause bauten Topscorer Filip Kukic und Kollegen den Vorsprung auf 33:16 aus. Danach verwalteten die Löwen die Führung. Näher als auf zwölf Punkte (im dritten Abschnitt) kamen die Wiener nicht mehr heran.

Traiskirchen behielt mit 92:69 die Oberhand. Mitentscheidend war, dass die Löwen unterm Brett dominierten, gleich 50 Rebounds pflückten. In der Tabelle liegen die Traiskirchner nun zwei Punkte vor den Timberwolves. Drei Runden stehen in der Qualifikationsrunde noch an. Ehe Traiskirchen und die Wiener auch in der Relegation miteinander zu tun bekommen.

Stimmen zum Spiel

Dani Koljanin, Spieler Traiskirchen: „Ich denke, wir sind das bessere Team mit den besseren Spielern. Unsere Qualität hat sich gezeigt.“

Kristijan Nikolic, Assistant Coach Traiskirchen: „Wir haben heute den Großteil des Spiels gut exekutiert und gut von außen getroffen. Ziel war es, den Rebound zu kontrollieren und das Spiel zu gewinnen. Das haben wir geschafft.“

Hubert Schmidt, Head Coach Timberwolves: „Traiskirchen hat uns im ersten Viertel von allen Seiten gegeben, weil wir nicht verteidigt haben und unsere Würfe nicht getroffen haben. Wir sind dann besser ins Spiel gekommen und haben auch einiges mitnehmen können für die nächsten Spiele. Aber die Gegenwehr im ersten Viertel war einfach zu wenig.“

Jakob Szkutta, Spieler Timberwolves: „Wir haben wie schon die ganze Saison das erste Viertel komplett verschlafen, waren dann 15 bis 20 Punkte hinten. Danach haben wir eigentlich solide gespielt und waren zweimal knapp dran, dass wir unter zehn kommen. Aber Traiskirchen hat vor allem durch Kukic und Ray zu gut getroffen. Wir müssen einen Weg finden, besser ins Spiel zu starten.“