Tremlhof-Grundstein gelegt. 81 Wohnungen, ein Billa, eine Arztpraxis und zwei Spielplätze entstehen bei dem Projekt Tremlhof auf mehr als 6.000 Quadratmeter. Ende 2019 soll der Bau bezugsfertig sein.

Erstellt am 29. März 2018 (09:03)
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Tremlhof
Ortschef Christoph Prinz und Landtagsabgeordneter Christoph Kainz verarbeiteten die ersten Ziegel.   
SEPA.Media | Josef Bollwein

Auf dem Tremlhof-Grundstück entsteht bis Ende 2019 eine neue Wohnhausanlage. Die feierliche Grundsteinlegung fand vorigen Mittwoch statt. ÖVP-LAbg. Christoph Kainz beim Festakt: „Mit der Förderung des Landes können wir hier einen wichtigen Beitrag zur Stadtentwicklung und zur attraktiven Wohnversorgung leisten.“ Die Förderung sei ein sozialer Auftrag. „Damit helfen wir allen Generationen, preiswert, funktionell und trotzdem sehr komfortabel zu wohnen“, so Kainz, der sich über das „hochwertige Ergebnis“ des Architekturwettbewerbs freue.

Wichtiger Beitrag zur Stadtentwicklung

Die vier Gebäude des Projekts sind in U-Form auf rund 6.390 Quadratmeter angeordnet und fassen den im Herzen des Quartiers liegenden öffentlichen Park ein, desweiteren sind zwei Spielplätze in der Anlage integriert. Die 81 modernen Wohnungen werden energieeffizient sein, sind zwischen 43 und 98 Quadratmetern groß und werden gefördert aber auch frei finanziert angeboten.

Bürgermeister Christoph Prinz (Liste Flammer), gelernter Raumplaner, hat mit dem Projekt ein Ziel: „Das optimalste Bebauungs- und Nutzungskonzept zur Belebung des Ortskerns zu erreichen. Dazu gehört neben Wohnqualität auch die nötige Infrastruktur. So wird es einen gut dimensionierten Billa-Markt geben ebenso wurde eine Arztpraxis integriert“.

Idealer Standort für Nahversorger

Vertriebsdirektorin Gabriela Jansa von der BILLA AG ist überzeugt, „dass wir hier einen idealen Standort bieten“. Für Alpenland-Obmann-Stellvertreter Alfred Janecek bedeutet die Wohnhausanlage mehr als die ersten vier Wände einer Familie. „Wohnbau muss vier Punkte erfüllen: Er muss leistbar sein, flexibel auf geänderte Lebenssituationen reagieren können, zentrumsnah liegen und auch zeitgemäße Energieversorgung bieten“. Und Janecek unterstrich: „Wir bauen in hochwertiger Ausführung und mit ökologischer Nachhaltigkeit“.

Damit der Bau so rasch wie möglich abgewickelt werden könne, wurde die vorgesehene Mittagspause unter der Woche aufgehoben. Jedermann könne darum ansuchen, erklärt Stadtchef Prinz. In dem Fall habe es keine Einwände gegeben.

Den geistlichen Segen erteilten dem Bauwerk der evang. Pfarrer Karl-Jürgen Romanowski und der katholische Kaplan Gabriel Mapulanga. Dem Grundstein wurden in einer Bulle zwei Tageszeitungen, aktuelle Münzen, Urkunden und ein Bad Vöslauer Rotwein beigelegt.

Ein Video über die Grundsteinlegung ist ab sofort auf YouTube und demnächst auf www.badvoeslau.at zu sehen.