Franz Schwabl: „Habe gerne Ja gesagt“

Franz Schwabl zum neuen Obmann gewählt. Will für Verständnis für Schutz der Natur werben.

Andreas Fussi
Andreas Fussi Erstellt am 16. März 2019 | 04:37
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
440_0008_7514805_bad11af_bauernbund_schwabl.jpg
Nach der Wahl, Foto des neuen Vorstandes: Karl Schlagenhaufen (Schriftführer Stv.), Rudolf Gehrer (ehemaliger Obmann), Thomas Brousek (Schriftführer), Christian Ceidl (Obmann Stv.), Franz Schwabl (Obmann Ortsbauernrat Baden), Bernhard Ceidl (Kassier) und VP-LAbg. Josef Balber (Hauptbezirksbauernratsobmann).
Foto: privat

Die Ortsgruppe Baden des NÖ Bauernbundes wählte vor kurzem Winzer Franz Schwabl zum neuen Obmann. Er folgt in dieser Funktion VP-Stadtrat Rudolf Gehrer nach, der sich künftig mehr auf seinen Heurigen und das Tennisstüberl konzentrieren will. Zu den Stellvertretern wurden Christian Ceidl und Karin Ramberger gewählt.

„Ich bin Winzer aus Leidenschaft und habe mich von Jugend auf für die Rahmenbedingungen meines Berufsstandes interessiert“, berichtet Schwabl. Auch die ehrenamtliche Tätigkeit habe in seinem Leben einen großen Stellenwert. So ist er bei der Freiwilligen Feuerwehr und dem Gentlemen’s Club im Einsatz. „Deshalb habe ich gerne Ja gesagt, als ich für die Funktion des Bauernbundobmanns vorgeschlagen wurde.“

Neben der aktiven Mitgliederbetreuung sieht Schwabl drei Schwerpunkte, auf die er sich in den kommenden Jahren gemeinsam mit seinem Team konzentrieren wolle. Erstens: „Die Landwirte und Winzer unserer Region erzeugen qualitativ hochwertige Produkte; diese gilt es zu bewerben und entsprechend zu entlohnen.“

„Ich bin Winzer aus Leidenschaft und habe mich von Jugend auf für die Rahmenbedingungen meines Berufsstandes interessiert“

Weiters liege seinem Berufsstand die Hege und Pflege der Natur, ihres Lebensumfeldes am Herzen. Daher: „Wir wollen dafür sorgen, dass die Bevölkerung auch künftig den Naherholungsraum vor der Haustür genießen kann“, betont Schwabl.

Damit in Zusammenhang sieht der neue Bauernbund-Obmann auch das Miteinander zwischen Bevölkerung und Grundeigentümern. Denn so Schwabl: „Leider kommt es immer öfters vor, dass unsere Weingärten und Wege verunreinigt werden, auch Sachschäden sind mittlerweile an der Tagesordnung. Hier will ich für mehr Verständnis für den Schutz unserer Natur werben.“