Oberwaltersdorf: Ärger über TV-Beitrag

Erstellt am 21. April 2022 | 05:54
Lesezeit: 2 Min
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Ortschefin Natascha Matousek.
Foto: Pexels_cottonbro/Carmen Kronspiess
Marktgemeinde stellt Behauptung in ZIB2-Bericht des ORF richtig.
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Aufregung herrscht auf der Gemeinde über einen Bericht in der ORF-Sendung ZIB2 vom 11. April über ein Bauprojekt im Wohnpark Fontana. Dabei kam die Behauptung auf, dass die Marktgemeinde Oberwaltersdorf über aktuelle Bautätigkeiten dort nichts Bescheid wissen würde.

„Hier liegt ein Missverständnis vor“

„Hier liegt ein Missverständnis vor“, weiß Martina Kienbink vom Bauamt. Selbstverständlich könne für ein Grundstück, das noch keinen Straßennamen trägt, gemäß Bauordnung bereits unter der jeweiligen Grundstücksnummer um eine Baugenehmigung angesucht und diese auch erteilt werden. „Das war bei diesem Projekt der Fall“, so Kienbink. Für die damals noch nicht mit einem Straßennamen versehenen Grundstücke wurden von den Liegenschaftseigentümern entsprechende Bauprojekte eingereicht. Diese wurden im Jänner 2021 bewilligt. Der Gemeinderat habe dann am 14. Oktober 2021 beschlossen, die Grundstücke mit den neuen Adressen Brunnenweg 2 und 4 zu bezeichnen. „Aus diesem Grund hat der ORF auf Anfrage die Auskunft erhalten, dass der Gemeinde für den erst seit Oktober 2021 namentlich bestehenden Brunnenweg aktuell keine Informationen einer Einreichung vorliegen.“ Damit waren jedoch nicht jene Baubewilligungen, welche bereits lange vor Einführung des Straßennamens Brunnenweg vorlagen gemeint, klärt Kienbink auf.

„Das Bauverfahren und auch die Bewilligungen zu den beiden Grundstücken welche Gegenstand der ZIB2-Berichterstattung waren, sind in Ordnung und liegen bereits seit Jänner 2021 auf. Alles wurde seitens der Gemeinde rechtlich einwandfrei abgehandelt“, bestätigt Bürgermeisterin Natascha Matousek (ÖVP). Sie ärgert sich auch über die „polemische Aussage“, wonach man Oberwaltersdorf ohne Fontana nicht kennen würde. „Über unser Kulturhighlight Bettfedernfabrik, unseren Badeteich, unsere Top-Weingüter bis hin zur Herrengilde, dem regen Vereinsleben, dem Triestingradweg und dem großen Wohlfühlfaktor ist unsere Gemeinde weit über unsere Ortsgrenzen hinweg bekannt“, zählt sie auf.

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