Neuer Wohnbau im Zentrum von Baden. Immobilien Baden stellen Weichen für künftige Wohnhausanlage im ehemaligen Bierdepot in der Braitnerstraße, die von der WET-Wohnbaugruppe errichtet werden wird.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 25. Juni 2020 (05:23)
Stadtrat Herbert Dopplinger, Rainer Wiehalm (WET Wohnbaugruppe), Immo-Chef Herwig Troyer, Prokuristin Michaela Huemer.
privat

Nach dem Erwerb im Vorjahr von zwei neuen Liegenschaften in Baden, verlautbarte die Immobilien Baden am Freitag nun eine umgesetzte Projektpartnerschaft: „Für das ehemalige Bierdepot in der Braitner Straße 25 konnte mit der niederösterreichischen WETgruppe ein professioneller Errichtungspartner für neuen Wohnraum gefunden werden“, freut sich Herwig Troyer, Geschäftsführer der Immobilien Baden GmbH.

Die WETgruppe errichtet auf dem Grundstück eine zentrumsnahe Wohnhausanlage nach modernen ökologischen Standards in Niedrigenergiebauweise. Die Planungsarbeiten sind bereits im Laufen, es entstehen Eigentumswohnungen mit Freiflächenanschluss.

„Mit der WETgruppe wurde eine vertrauenswürdige Partnerin mit viel Erfahrung im Bereich leistbares Wohnen gewonnen. Es entsteht zusätzlicher Wohnraum für Menschen, die gerne mitten im Herzen unserer schönen Stadt leben möchten“, erläutert VP-Stadtchef Stefan Szirucsek. Immo-Chef Troyer ergänzt: „Als Immobilienunternehmen der Stadtgemeinde Baden ist es Teil unserer Aufgabe, erfolgreiche Lösungen für Immobilienfragen zu finden.“ Er sieht eine Win-win-Situation: Durch erfahrene Projektentwickler entstehe in Baden „vielfach gewünschter, leistbarer Wohnraum“. Die Immo GmbH gewinne Finanzmittel, „um auch künftig für den Erwerb interessanter Liegenschaften liquid gerüstet zu sein.“

„Mit diesem Projekt schaffen wir in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Baden attraktive Wohnungen im Sinne einer guten Gesamtentwicklung des Ortes“, betont Christian Rädler, Vorstandsvorsitzender der WETgruppe. „Wichtig für uns ist, das Entstehen von qualitätsvollen Wohnflächen sicher zu stellen. Mit den richtigen regionalen Partnern muss dafür nicht immer selbst Geld in die Hand genommen werden. Solchen Konzepten gehört die Zukunft“, freut sich auch Immo-Aufsichtsratschef Herbert Dopplinger.

Bis in die 60er Jahre war dort ein Abhollager für Bier, danach war das Objekt lange vielfaches Ausweichquartier, z.B. für Kindergärten oder Ausweichklassen für Schulen und zuletzt ein Schulungszentrum für Asylwerber.