Bebauungsplan: „Keine Zersiedelung“

Erstellt am 01. September 2015 | 06:07
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Foto: NOEN, DIETMAR HOLZINGER
Die Leobersdorfer ÖVP sieht im derzeitigen Konzept Schwächen und möchte Änderungen herbeiführen.
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Wie die NÖN im Juni berichtete, befindet sich für die Marktgemeinde ein neues örtliches Entwicklungskonzept in Ausarbeitung.

Nach Überarbeitung der Bebauungspläne wird nun angedacht, in Siedlungsgebieten, die durchwegs mit Einfamilienhäusern bebaut sind, den Besitzern größerer Grundstücke die Möglichkeit zur Errichtung von mehreren Wohneinheiten anzubieten.

VP: Lebensqualität leidet

Es wird daran gedacht, bei Grundstücksflächen von 450 Quadratmetern drei Wohneinheiten, bei 900 sechs und bei 1.200 Quadratmetern 12 Wohnungen zu bewilligen.

In diesen Siedlungsgebieten, die schon seit vielen Jahre bestehen, sind die Straßen sehr schmal und die Parkmöglichkeiten äußerst beschränkt. Daher macht die ÖVP darauf aufmerksam, dass die Lebensqualität unter der geplanten dichten Bebauung leidet und Grundstücksspekulanten die Möglichkeit geboten werde, auf zusammengelegten Grundstücken große Häuser zu errichten.

Die ÖVP schlägt daher vor, zwei Einheiten bei 600 Quadratmetern, vier bei 1.200 und sechs bei 1.800 Quadratmetern zu genehmigen. Diese Verbauungsdichte würde auch den Nachbarn noch Luft lassen, den Lärmpegel in Grenzen zu halten und die Erhaltung der Lebensqualität zu gewährleisten.

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