Maria Raisenmarkt: 600 zum letzten Geleit von Manuel Lenz

Erstellt am 19. Januar 2022 | 05:09
Lesezeit: 2 Min
Eine unübersehbare, trauernde Menschenmenge verabschiedete sich von Manuel Lenz.
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Besonders erschütternd ist es, bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel einen jungen Menschen zu Grabe zu tragen. Am Samstag fand in Maria Raisenmarkt das Begräbnis des am Silvestertag verunglückten, jungen Feuermannes Manuel Lenz (23) statt.

Eine unübersehbare, trauernde Menschenmenge verfolgte die Hl. Messe in und rund um die Kirche. An die 600 trauernde Menschen, jung und alt, verharrten während der Messe in völliger Stille. Abordnungen der Feuerwehren des Unterabschnittes und dem ganzen Bezirk Baden waren gekommen, um Abschied zu nehmen: Bezirksfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Alexander Wolf, Abschnittsfeuerwehrkommandant Wolfgang Zöchling-Schlemmer und sein Vorgänger Karl Scheder und Abschnittsfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Werner Heiden. Gekommen waren zudem Landtagsabgeordneter Christoph Kainz, ÖVP, Bürgermeister Daniel Pongratz aus Pottenstein, SPÖ, sowie die ÖVP-Vizebürgermeister Manfred Krombholz aus Klausen-Leopoldsdorf und Johannes Grasel aus Heiligenkreuz.

In seiner Ansprache gab Allands Vizebürgermeister und Kommandant der Feuerwehr von Maria Raisenmarkt, Gregor Burger, ÖVP, einen Rückblick auf das kurze Leben des Verunglückten: „Manuel war ein guter und pflichtbewusster Feuerwehrmann aber auch ein Freund. Die Freiwillige Feuerwehr Maria Raisenmarkt und alle Kameraden sagen Danke, Danke für deine Kameradschaft, für deine Freundschaft und für deine Pflichterfüllung im Dienst am Nächsten. Lieber Manuel, ruhe in Frieden!“

Kommandant Burger sagte abschließend: „Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist, dass man lächelt, wenn man sich seiner erinnert. Aus dem Leben bist du uns genommen, aber nicht aus unseren Herzen.“

Durch das Spalier unzähliger Feuerwehrkameraden und unter Sirenengeheul wurde Manuel zu Grabe getragen.

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