5.000 Euro wurden für den guten Zweck „erzaubert“. Besucher spendeten beim Leobersdorfer Sommerzaubern für eine neue Therapiehalle im Kinder-Therapiehof Regenbogental.

Erstellt am 25. November 2017 (05:38)
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Bürgermeister Andreas Ramharter übergab im Namen des Sommerzaubern 5.000 Euro an Margarethe Weiss-Beck vom Verein Regenbogental.
NOEN, Marktgemeinde

Gute Unterhaltung und Gutes Tun – das war beim Sommerzaubern in Leobersdorf heuer das Motto: „Ich bin begeistert von der Hilfsbereitschaft der Kulturfreunde Leobersdorfs, die im Rahmen unserer Open-Air-Events auf unterschiedlichste Art und Weise mitgeholfen haben. Einerseits mit jedem Getränk, das am Rathausplatz konsumiert worden ist. Andererseits mit einer freiwilligen Spende direkt bei der Regenbogental-Infohütte“, freut sich Bürgermeister Andreas Ramharter (Zukunft Leobersdorf) über 5.000 Euro, die so bei den Veranstaltungen zusammenkamen.

Der Ortschef ging sogar einmal selbst mit dem Spendentopf durch die Besucherreihen und wurde dabei von einer riesigen Spendenbereitschaft überrascht. Auch Sommerzaubern-Gastropartner Michael Umgeher beteiligte sich an dem Spendenaufruf und gab einen Anteil an der Konsumation der Gäste an den Therapiehof weiter.

Die Jungen Winzer 4.0 spendeten Einnahmen aus ihrer Weincocktail-Verkostung bei der Lesung von Gabriele Kuhn & Michael Hufnagl. Der Therapiehof war als Charitypartner bei allen Veranstaltungen am Rathausplatz mit einem Info-Stand vertreten und stellte den Gästen auch auf der Bühne sein Angebot vor.

„Mit dem Geld kommen wir dem Bau einer dringend benötigten, großen Therapiehalle einen großen Schritt näher"

Über die stolze Spendensumme freuen sich Leiterin Margarethe Weiss-Beck und ihr Team sehr: „Mit dem Geld kommen wir dem Bau einer dringend benötigten, großen Therapiehalle einen großen Schritt näher. Damit könnten wir künftig auch bei Schlechtwetter oder im Winter die Behandlungen aufrecht erhalten“.

Für den Verein Regenbogental war die eintrittsfreie Veranstaltungsreihe der Marktgemeinde auch eine gute Möglichkeit zu netzwerken, so Weiss-Beck: „Es gab sehr gute Gespräche mit potenziellen, neuen Unterstützern“.

Der Verein Regenbogental betreut auf seinem Therapiehof in der Mühlgasse derzeit 60 bis 80 Kinder und Familien in der Woche und ist ausschließlich spendenfinanziert.