Ein Jahr Pause reicht: es „brummt“ wieder. Im Vorjahr verpasste sich die „Erste Berndorfer Faschingsgilde eine Nachdenkpause, um heuer wieder groß durchzustarten.

Von Elfi Holzinger. Erstellt am 25. Januar 2017 (05:03)
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Christine und Herbert Gindl begeisterten als Troll-Paar.
NOEN

Mit einem wahren Profiteam an Akteuren lockte die „Erste Berndorfer Faschingsgilde“ am vergangenen Freitag zur großen Premiere des diesjährigen Sitzungsreigens.

Ein Großaufgebot an Prominenten und zahlreichen Besuchern folgten der Einladung der Narren und sie haben es mit Bestimmtheit nicht bereut. Eine „Wuchtl“ nach der anderen unterhielt die Gäste aufs Feinste und Andreas Kronfellner, Robert Wille, Herbert Gindl, Werner Leskovec, Bernhard Eisner, Hermann Kozlik, Fritz Vyskocil brillierten mit ihrem humoristischen Können. Und zusätzlich unterstützte heuer eine riesige Videowand das gesamte närrische Faschingstreiben.

Befreundete Gilden lachten Tränen

Tränen lachten aber auch andere befreundete Gilden, wie die „Rappelköpfe“ aus Pernitz, eine Abordnung aus Pressbaum mit dem Landesprinzenpaar Cornelia I. und Clemens I., die Herrengilden aus Oberwaltersdorf, Bruck an der Leitha und Gumpoldskirchen, ferner VP-Landtagsabgeordneter Christoph Kainz, der Hernsteiner Bürgermeister Leopold Nebel (ÖVP), die Pottensteiner Bürgermeisterin Eva Baja-Wendl und Vize Daniel Pongratz (beide SP) und Berndorfs SP-Vize Werner Bader.

Die „Stehaufmanderl“ Fritz Vyskocil und Hermann Kozlik.
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Weiters unterhielten sich auch Direktorin Elvira Schmidt, Arbeiterkammerpräsident Markus Wieser, „R & K“- Boss Michael Klaus, Landesgildenpräsident Alfred Kamleitner, die Berndorfer Stadträte Christa Kratohwil (FPÖ), die auch gleich auch ihr Bühnendebüt bravourös meisterte, und Kurt Adler (SPÖ) prächtig beim Spaßgewitter der Berndorfer Narren, wie etwa bei diesem: das Prinzenpaar „Lisa Maria die Erste“ von der flotten Sohle und „Jan der Erste vom runden Leder“ meinte in Anspielung auf das versetzte Baumann-Denkmal in den Theaterpark: „Alle Denkmäler der Stadt sind bis zum Aschermittwoch in den Theaterpark zu versetzen, um dem Prinzenpaar einen optischen Lustgarten zu gestalten."

Ferner wäre das leer stehende AMS-Gebäude in einen „Bär-Arthur-Fanshop“ umzugestalten.

Für die nächsten beiden Sitzungen am 27. und 28. Jänner sind nur noch einige Restkarten erhältlich. Bestellbar telefonisch unter 0664 5035 566 bei Gildenpräsident Heinz Zeller.