Berndorf

Erstellt am 04. März 2017, 04:39

von Elfi Holzinger

Vorsicht beim Spenden. „Fremde“ Organisationen sammeln im Triestingtal Spenden. Rechtlich diesmal in Ordnung, doch es gibt Verunsicherung.

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In diesem Monat sorgten einige dubiose Spendensammler für Verwirrung im Triestingtal. Mitarbeiter der sogenannten „Europa-Ambulance“ – einer in der Steiermark ansässigen privaten Organisation – stellten sich als Rettungsdienstmitarbeiter vor und sammelten Unterstützungsbeiträge.

„Viele Bewohner des Triestingtals bringen mit dem Rettungsdienst automatisch das Rote Kreuz in Verbindung. Immerhin sind wir, neben dem Arbeiter-Samariterbund in Günselsdorf, die einzige ansässige Rettungsorganisation im Tal“, so Bezirksstellenleiter Christian Raith. „Deshalb erreichten uns auffällig viele Anfragen aus der Bevölkerung und wir gingen sofort dieser Spur nach.“

Am besten Ausweis zeigen lassen

Die Recherchen ergaben, dass zumindest eine Spendengenehmigung vorlag. Ärgerlich ist die Situation für das Rote Kreuz aber trotzdem. Dazu Raith: „Die Triestingtaler wollen für IHRE Rettungsorganisation spenden. Und zwar für jene, die auch tatsächlich kommt, wenn sie einmal medizinische Hilfe benötigen.“

Da es in der Vergangenheit bereits etliche unseriöse Trittbrettfahrer gegeben habe, rät er der Bevölkerung zu Vorsicht: „Am besten, Sie lassen sich Ausweise und Spendengenehmigungen zeigen.“