Unterschriftenaktion für ein sofortiges Schächtverbot . Junge Tierschützerin tritt gegen rituelles Schächten ein und erhält viel Zuspruch.

Erstellt am 28. Januar 2018 (08:25)
Nicole Holzinger setzt sich gegen das rituelle Schächten von Nutztieren ein.
NOEN, Holzinger.Presse

SP-Jugendgemeinderätin Nicole Holzinger organisierte eine Unterschriftenaktion für ein sofortiges Schächtverbot. Inzwischen sind es bereits 53.465 Bürger, die sich gegen das Schächten von Nutztieren aussprechen, insbesondere gegen das rituelle Schächten, bei dem das Tier ohne Betäubung ausblutet.

"Es ist ganz einfach eine mittelalterliche Schlachtmethode, die bei uns nichts verloren hat"

„Es gibt beim Tierschutz überall Missstände, allerdings gibt es da wenigstens gesetzliche Regelungen. Man müsste nur viel härter kontrollieren und auch strafen. Leider werden Tiere als Sache behandelt und nicht als Lebewesen. Beim Schächten muss zwar ein Tierarzt anwesend sein, aber das hilft dem Tier auch nichts. Es ist ganz einfach eine mittelalterliche Schlachtmethode, die bei uns nichts verloren hat. Es geht uns nicht gegen eine Religion, sondern einzig und allein um die Tiere, die sich ja nicht selbst helfen können. Ich bedanke mich ganz herzlich bei den vielen Menschen, die mir beim Sammeln der Unterschriften helfen“, so Holzinger, nach deren Meinung auch die Schulkinder zu diesem Thema sensibilisiert werden sollten.

Prominente Unterstützer erhält die Tierschützerin von den Landtagsabgeordneten Christoph Kainz (ÖVP) und Helga Krismer (Grüne), die als Tierärztin bestens Bescheid weiß, worum es geht.