Wirbel um Plakate-Flut. Die politischen Parteien und Listen nutzen jede freie Fläche, um ihre Botschaften und Werbesprüche an die Wähler zu bringen. Viele sehen das zunehmend kritisch.

Von Elfi Holzinger. Erstellt am 08. Januar 2020 (04:13)

Kein freies Plätzchen, kein Mast, keine Kreuzung, kein noch so kleines Fleckchen ist vor den Werbeplakaten für die Gemeinderatswahlen in Berndorf sicher.

Begonnen hat die Werbeflut bereits vor ca. einem Monat vor Weihnachten, als die neue „Liste Zukunft Berndorf“ einige Informationsplakate auf privaten Plätzen aufstellte. Das ließ die Liste „Unser Berndorf verändern – UBV“ nicht auf sich sitzen und antwortete mit einer regelrechten Plakatflut.

"Man kann es auch übertreiben, so viele waren es noch nie"

Die SPÖ – Team Kurt Adler ließ sich ebenfalls nicht lumpen und stellte Plakate in allen Formen und Arten auf. Sogar kopflose Plakate zieren die Stadt, da auf zwei Plakaten das Konterfei des Vizebürgermeisters Kurt Adler entfernt wurden.

Lediglich die Freiheitlichen und die ÖVP – Wir in Berndorf übten sich in nobler Zurückhaltung und fingen erst Anfang Jänner mit dem Plakatieren an.

„Man kann es auch übertreiben, so viele waren es noch nie“ ist der Tenor zahlreicher Berndorfer Bürger, die zwar in der Zeitung namentlich nicht genannt werden möchten, aber bereits eine Werbeplakatzählung veranstalten. Einige Vereine sehen das auch als Affront, weil sie nur sehr eingeschränkte Plakatier-Möglichkeiten haben.

Umfrage beendet

  • Findet ihr, dass Wahlplakate für den Wahlkampf wichtig sind?