Berndorf

Erstellt am 30. Dezember 2016, 05:00

von Elfi Holzinger

Friedliche Sitzung zum Abschluss des Jahres. Bei der letzten Sitzung des Jahres wurde konstruktiv gearbeitet, anstatt zu streiten. Im Vordergrund stand Harmonie.

Bürgermeister Hermann Kozlik (SPÖ).  |  privat

In der letzten Gemeinderatssitzung dieses Jahres brachte die Liste UBV („unser Berndorf verändern“) einen Dringlichkeitsantrag zur Barrierefreiheit in den öffentlichen Gebäuden ein. Der Antrag wurde abgelehnt, wird aber zur Weiterbearbeitung übernommen.

Die UBV-Anfrage zwecks einer Wiederholung der Verkehrszählung vor der Volksschule St. Veit an regulären Schultagen in der Zeit von 7.15 bis 8.15 und die Umsetzung von Sofortmaßnahmen zur Milderung der Verkehrsproblematik für Schüler und Eltern wird an die zuständige Behörde weitergeleitet.

Der Prüfungsausschussobmann Gerald Wolf (FPÖ) bekrittelte die Kosten für die Versetzung des Ludwig-Baumann- Denkmals von der Margaretenkirche in den Stadtpark, worauf eine Debatte über diese „überraschende“ Reise und das neue Domizil des Denkmals entbrannte.

Vorbereitungen für 100- Jahr-Feier der Margaretenkirche

Bürgermeister Hermann Kozlik (SPÖ) verwies auf die 100- Jahr-Feier der Margaretenkirche im kommenden Jahr und den erwarteten Besuch von Kardinal Christoph Schönborn. Die Anlage rund um die Kirche musste daher rasch erledigt werden, sodass sich die Pflanzen noch vor dem Frost einwurzeln können und sich so die Kirche bei der Feier so prächtig wie möglich präsentieren kann.

Außerdem wären 50.000 Euro für dieses Vorhaben veranschlagt gewesen. Laut Denkmalamt müsse allerdings der ehrwürdige Herr Baumann nochmals auf Wanderschaft gehen, denn am jetzigen Platz dürfe er nicht verweilen. UBV-Gemeinderat Andreas Kronfellner schlug daher vor, das Denkmal vor der Sonderschule zu platzieren.

Investitionen zukünftig schwieriger

Debattiert wurde auch über die Kosten von rund 7.000 Euro, die der Verein „United Youth“ nach der Auflösung hinterlassen hatte. SP-Stadtrat Helmut Wiltschko plädierte, die offenen Kosten zu übernehmen, weil der Verein von der Stadtgemeinde entsandt wurde und niemals eine Subvention in Anspruch genommen hatte. Daher wäre es unfair, die beiden Obmänner Andreas Rottensteiner (SPÖ) und Gerhard Ullrich (FPÖ) die offenen Kosten tragen zu lassen. Dem Antrag wurde stattgegeben.

Finanzstadtrat Helmut Wiltschko erläuterte die stabilen Finanzen, verwies aber auch darauf, dass es zukünftig immer schwieriger werde, die notwendigen Investitionen durchzuführen, da die Kosten ausgabeseitig stetig stiegen. Sollte es keine Trendwende geben, könne man die Stadt bald nur noch verwalten und nicht aktiv gestalten.