80 neue Arbeitsplätze in Traiskirchen. Traiskirchen wird Standort für Wiener Netze- Betriebsstelle. NÖ-Süd Stützpunkt soll 70 Gemeinden betreuen.

Von Stefan Jedlicka. Erstellt am 16. Februar 2017 (05:00)
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Ernst Wendl (Wiener Netze), Bürgermeister Andreas Babler, und Gerhard Fida (Geschäftsführer Wiener Netze) am neuen Betriebsstandort.

Der neue NÖ-Süd-Standort der Wiener Netze entsteht in Traiskirchen. Bürgermeister Andreas Babler (SPÖ) hat einen entsprechenden Vertrag mit Wiener Netze-Geschäftsführer Gerhard Fida bereits abgeschlossen.

Ein Jahr lang verhandelt

„Über ein Jahr lang“ habe er mit den Wiener Netzen verhandelt, so Babler. „Mit dem bereits getätigten Kauf des Grundstücks ist der Weg frei für den Baubeginn. Diese Millionen-Investition ist ein wichtiger Impuls und eine Stärkung für den Wirtschaftsstandort“, ist er stolz: „Das ist eine der größten Betriebsansiedelungen in der neueren Geschichte der Stadt.“

„Von der ehemaligen Industriestadt hin zu einer modernen Gewerbe-, Dienstleistungs- und Innovationsstadt“

Und der Bürgermeister will einen „Strukturwandel“ in Traiskirchen“. „Von der ehemaligen Industriestadt hin zu einer modernen Gewerbe-, Dienstleistungs- und Innovationsstadt“, sagt er. So sei „auch die Revitalisierung des ehemaligen Semperit-Areals, der neuen Traiskirchner Gewerbepark GmbH rund um die Geschäftsführer Leopold Wieselthaler und Georg Beckel ein niederösterreichisches Musterprojekt.“

Schon über 60 Betriebe vom produzierenden Gewerbe, über Start-ups bis hin zu Forschungs- und Medizintechnikunternehmen, Theaterwerkstätten und Planungsbüros haben sich hier angesiedelt.