Aufmerksamkeit ist ein Verdienst. Raiffeisenlandesbank zeichnete Privatpersonen und Polizeibeamte aus.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 22. Juni 2019 (17:49)
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Silvia Hromadka mit zwei Beamten, die halfen, einen Vandalen-Fall aufzuklären.

Die Ereignisse trugen sich in Bad Vöslau und Berndorf zu. Die involvierten Privatpersonen reagierten richtig und wurden für ihre Aufmerksamkeit mit dem Sicherheitsverdienstpreis geehrt.

Fall 1: Roman Bauer sah in einem Siedlungsgebiet in Bad Vöslau zwei Radfahrer, von denen einer einen Rucksack an den Straßenrand warf. Danach fuhren beide weiter. Dem Zeitungszusteller kam das verdächtig vor, deshalb schaute er in den Rucksack. Darin befand sich Einbruchswerkzeug. Roman Bauer verständigte sofort die Polizei. Die hielt die Radfahrer an und wies ihnen zahlreiche Einbrüche und Diebstähle nach.

Im zweiten Fall war es die gute Beobachtungsgabe einer Frau, die zur Festnahme eines Täters führte: In Bad Vöslau fielen der Bankangestellten Madlen Batinic bei einem Banküberfall die markanten Hände des bewaffneten Täters auf – und sie erkannte ihn als einen ihrer Kunden. Aufgrund ihrer Personenbeschreibung konnte der Räuber vier Stunden nach der Tat ausgeforscht werden.

Fall 3: In Berndorf saß Silvia Hromadka in ihrem Auto, als ein Jugendlicher sowohl ihren Pkw als auch andere Autos mit einem Stein zerkratzte. Sie stellte den Täter zur Rede. Als der flüchten wollte, fotografierte sie ihn. Der Jugendliche schlug ihr das Handy aus der Hand und lief davon. Die Frau verständigte die Polizei. Anhand des Fotos konnte ein 13-Jähriger identifiziert werden. Im Zuge weiterer Erhebungen konnten die Beamten dem Burschen 13 Sachbeschädigungen mit einem Gesamtschaden von über 9.000 Euro nachweisen. Dank Silvia Hromadka und den Polizisten Johannes Kroppe, Edwin Alge und Benjamin Baumgartner konnten die Straftaten aufgeklärt werden.