Feuerwehr verhindert größeren Umweltschaden. Am Sonntagnachmittag musste die Freiwillige Stadtfeuerwehr Bad Vöslau zu einem Schadstoffaustritt in eine Wohnstraße ausrücken. Aus einem Fahrzeug sollte Öl oder Kraftstoff austreten.

Von Redaktion NÖN.at. Erstellt am 28. Januar 2019 (08:59)
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Das Rüstfahrzeug rückte zur Einsatzstelle aus, am Einsatzort angekommen musste es dann schnell gehen: Bei einem Pkw war der Kraftstofftank aufgerissen, große Mengen Diesel liefen auf die Fahrbahn und in einen Regenwasserkanal.

Die Feuerwehreinsatzkräfte arbeiteten nun Hand in Hand zusammen, um einen größeren Umweltschaden abzuwenden. Sie platzierten eine Auffangwanne unter dem lecken Treibstoffstank, schütteten vor dem Regenwasserkanalgitter mit Ölbindemittel einen kleinen Damm auf und dichteten den Kanal mit einem Dichtkissen ab.

Mit den mittlerweile eingetroffenen Einsatzkräften des HLFA3 und des Lastfahrzeuges wurde der ausgelaufene Kraftstoff abgestreut und gebunden. Das Fahrzeug zog eine regelrechte Dieselspur durch Bad Vöslau, auch diese wurde kontrolliert und, wo nötig, mit Ölbindemittel gebunden. Der Dieselkraftstoff wurde aus der Auffangwanne mit Hilfe einer Treibstoffpumpe in ein dafür geeignetes Fass umgepumpt.

Erst nach fast 2 Stunden war der Einsatz beendet.