Dämmerungseinbrüche: Polizei rät jetzt zur Vorsicht. Zeit der Dämmerungseinbrüche ist gekommen. Polizei gibt Tipps, wie sich die Bürger davor schützen können.

Erstellt am 10. November 2017 (05:52)
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Die Gefahr von Dämmerungseinbrüchen steigt wieder massiv an.
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Mit der Umstellung auf die Winterzeit ist es seit voriger Woche am Abend um eine Stunde dunkler. Nachdem jetzt die Tage wieder kürzer werden, warnt die Polizei die Bevölkerung erneut vor den sogenannten Dämmerungseinbrüchen. Laut Günther Skrianz vom Bezirkspolizeikommando Baden haben sich bereits die ersten diesbezüglichen Einbrüche im Raum Baden ereignet. Die Polizei konnte die Täter allerdings stellen.

Viel Licht im Innen und Außenbereich

Generell empfiehlt Skrianz als Schutz vor Dämmerungseinbrüchen viel Licht, sowohl im Innen-, als auch im Außenbereich. So ist es ratsam, beim Verlassen des Hauses oder der Wohnung in einem Zimmer das Licht eingeschaltet zu lassen.

Bei längerer Abwesenheit sollten die Bürger Zeitschaltuhren verwenden und unterschiedliche Einschaltzeiten für die Abendstunden programmieren. Sinnvoll sei auch die Anbringung von Bewegungsmeldern mit starker Beleuchtung im Außenbereich, damit das Licht anzeige, wenn sich jemand dem Haus nähere.

Keine Hilfe für Einbrecher

Ein weiterer Tipp lautet: „Ersuchen Sie bei längerer Abwesenheit einen Nachbarn, die Post aus dem Briefkasten zu nehmen, um das Haus oder die Wohnung bewohnt erscheinen zu lassen.“

Aus demselben Grund sollte man auch im Winter Schnee räumen oder räumen lassen. Man sollte auch keine Leitern, Kisten oder andere Dinge, die dem Täter als Einstiegs- und Einbruchshilfe dienen könnten, herumliegen lassen. Ratsam ist auch, nur wenn man zu Hause ist, zu lüften, „denn ein gekipptes Fenster ist ein offenes Fenster und ganz leicht zu überwinden“, so Skrianz.

Verdächtiges Verhalten soll gemeldet werden

Nachbarn ersucht die Polizei, verdächtiges Verhalten in der näheren Umgebung unter der österreichweiten Rufnummer 059 133 anzuzeigen. „Sie können damit einen aktiven Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit in Ihrer Region leisten“, erläutert Skrianz.

Das Bezirkspolizeikommando Baden bietet zudem Eigentums-, Senioren- und Gewaltschutzpräventionsveranstaltungen an. Bei Interesse wird um Kontaktaufnahme mit dem Bezirkspolizeikommando Baden, Conrad von Hötzendorfplatz 6, unter 059133-3300-305 sowie bpk-n-baden@polizei.gv.at ersucht.