Die Freude bei Erstkommunion & Firmung bleibt.  Firm- und Erstkommunionsunterricht  mussten Corona-bedingt umgestellt werden. Gefeiert wird im Bezirk Baden dennoch.

Von Simon Weiß und Stephanie Pirkfellner. Erstellt am 05. Mai 2021 (04:12)
Pfarrer Josef Kantusch aus Klausen-Leopoldsdorf.
Pirkfellner, Pirkfellner

Erstkommunionskinder und Firmlinge haben sich den Unterricht und die Feierlichkeiten rund um ihren großen Tag wohl anders erhofft. Aufgrund der Corona-Situation musste einiges adaptiert werden. Pfarrer Josef Kantusch aus Klausen-Leopoldsdorf ist allerdings trotz schwerer Krankheit unermüdlich für seine Pfarrkinder tätig:

„Im Vorjahr ist die Erstkommunion entfallen und aus diesem Grund werden heuer zwei Gruppen einmal mit 15 und einmal mit 16 Kindern, das erste Mal die Kommunion empfangen dürfen. Es ist geplant, dass die Kinder zu Christi Himmelfahrt im Freien, hinter der Kirche die heilige Kommunion empfangen. Jede der Gruppen mit ihren Familien zu einer anderen Uhrzeit. Die genauen Vorgaben, die einzuhalten sind bekommen wir noch von der Diözese“, erzählt er.

Mit dem Kommunionsunterricht hat Pfarrer Kantusch schon im Herbst begonnen und immer wieder, wenn die Kinder die Schule besuchen durften, setzte er auch seine Stunden fort. Die Kinder seien daher trotz der teils misslichen Lage gut vorbereitet. Die gemeinsame Jause werde dieses Jahr jedoch wohl ausfallen müssen.

Es ist geplant, dass die Kinder zu Christi Himmelfahrt im Freien hinter der Kirche die heilige Kommunion empfangen.“ Pfarrer Josef Kantusch, Klausen-Leopoldsdorf

Ähnlich gestaltet sich die Lage in der Traiskirchener Pfarrgemeinde St. Margaretha. Deren Pfarrmoderator, Jochen Maria Häusler, erklärt: „Wir haben unsere Erstkommunionskinder in vier kleinere Gruppen aufgeteilt, damit alle Abstandsregeln eingehalten werden können. Zwei Messen wird es am Samstag, dem 29. Mai geben, und zwei weitere am Sonntag danach, dem 30. Mai.“ Der Unterricht wurde in Form kleiner Gottesdienste abgehalten. Zur Gemütslage der Kinder und all jener, die für die Organisation der Erstkommunion zuständig sind, meint Häusler: „Man ist froh, dass überhaupt gefeiert werden kann. Großartige Negativität gibt es überhaupt nicht!“ Die Traiskirchener Firmlinge müssen sich allerdings noch gedulden, das Firmsakrament wird diesen schließlich erst am 18. September gespendet.

Auch die Evangelische Pfarre Badens musste die Konfirmation seiner Schützlinge verlegen, wie Pfarrer Wieland Curdt erläutert: „Normalerweise hätten wir die Konfirmation am 13. Mai gehabt. Nun wurde sie auf den 19. September gelegt. An diesem Tag sollen auch diejenigen konfirmiert werden, die im letzten Jahr nicht konfirmiert werden konnten.“

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