Ermittlungen nach tödlichen Unfällen aufgenommen. Nach zwei tödlichen Verkehrsunfällen am Wochenende im Bezirk Baden sind die beteiligten Fahrzeuge sichergestellt worden.

Von Redaktion, APA. Update am 25. Februar 2019 (12:42)
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BFK Baden/St.Schneider

Die drei bei einem Crash in Berndorf Schwerverletzten konnten aufgrund ihres Gesundheitszustandes noch nicht befragt werden, hieß es von der Polizei am Montag. Sichergestellt wurde auch eine Blutprobe des Lenkers, sagte Erich Habitzl von der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt.

Damit soll geklärt werden, ob der Autolenker alkoholisiert war. Der 19-Jährige war Sonntagfrüh in St. Veit an der Triesting, einem Teil von Berndorf, mit dem Pkw auf der LB18 ins Schleudern geraten, gegen einen Betonzaun gekracht und am Dach bzw. auf einem dort geparkten Pkw liegen geblieben. Der Lenker konnte sich selbst aus dem Wagen befreien. Zwei Mitfahrer im Alter von 17 Jahren wurden schwer verletzt, für einen 19-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.

19-jähriger Lenker ohne Führerschein unterwegs

Der 19 Jahre alte Mann war ohne gültige Lenkerberechtigung unterwegs. Einen entsprechenden Onlinebericht der Tageszeitung "Österreich" bestätigte Polizeisprecher Heinz Holub am Montag. Nach Exekutivangaben ist der Unfallwagen auf die Mutter des 19-jährigen Todesopfers zugelassen.

Zweiter tödlicher Unfall: Beteiligte Fahrzeuge sichergestellt

Auch nach dem Zusammenstoß Samstagfrüh auf der Wiener Außenringautobahn (A21) Richtung Wien zwischen Hochstraß und Alland hat die Staatsanwaltschaft die Sicherstellung der zwei beteiligten Kfz angeordnet. "Es wird geprüft, ob ein Sachverständiger bestellt wird", sagte Habitzl. Ein Kleintransporter war mit der rechten Vorderseite ins Heck eines auf dem Pannenstreifen stehenden Sattelschleppers gekracht. Der Beifahrer des Klein-Lkw starb an der Unfallstelle. Der Lenker wurde mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.