Ferrari-Dieb (15) bekam 14 Monate bedingt. Jener 15-jährige Bursche aus Oberwaltersdorf, der vor über einen Monat mit einem illegal erworbenen Ferrari von der Steiermark bis Wien fuhr, stand heute Donnerstag am Landesgericht Wr. Neustadt vor dem Richter.  Er bekam für die dreiste Tat 14 Monate bedingt.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 14. Dezember 2017 (15:41)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
shutterstock.com/yousang

Der Jugendliche hat sich bei einem Autohändler im obersteirischen Bezirk Leoben als Millionärssohn und Verwandter eines bekannten Wiener Gastronomen ausgegeben.

Nach gemeinsamer Probefahrt und Mittagessen mit dem Autohändler unterschrieb der Bursche, der sich als älter ausgab, den Kaufvertrag und brauste ohne zu zahlen mit dem rund 176.000 Euro teuren Ferrari 458 Italia davon.

Der Polizei fiel etwa vier Stunden in der Wiener Innenstadt abgestellte Luxusschlitten auf. Da der 15-Jährige mit echtem Namen unterschrieben und der Händler die Polizei verständigt hatte, war er bald ausgeforscht. (Die NÖN berichtete)

Es handelt sich übrigens um keinen der Justiz Unbekannten. Der 15-jährige hatte erst im April 2017 mit einem Freund eine einmotorige Propellermaschine auf dem Vöslauer Flugplatz gekapert. Das Urteil im Oktober endete mit einer Diversion und 100 Stunden gemeinnütziger Arbeit. (NÖN berichtete)

Mehr zum Gerichtsprozess lest ihr in der kommenden Printausgabe der Badener NÖN!