ÖVP-Bezirksarbeitskonferenz: Das Ohr an der Basis

Erstellt am 06. November 2019 | 03:52
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Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner flankiert von Lantagsabgeordneten und Pfaffstättens Bürgermeister Christoph Kainz (l.) und ÖVP-Niederösterreich Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner.
Foto: Jandrinitsch
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner sprach mit den ÖVP-Chefs im Bezirk über ihre Themen & Anliegen.
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Das Kolping-Haus in Baden war Schauplatz des Treffens zwischen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, den ÖVP-Gemeindeparteiobleuten und den ÖVP-Bürgermeistern aus dem Bezirk. Im Rahmen dieser sogenannten Bezirksarbeitskonferenz konnten die Obleute und Ortschefs mit der Landeshauptfrau über Themen sprechen, die sie im Bezirk bewegen und ihnen unter den Nägeln brennen.

Arbeit erhalten ist für Menschen essenziell

Thema Nummer 1 war die Entwicklung am Arbeitsmarkt. „Arbeit zu haben, Arbeit zu behalten und Arbeit zu finden ist das größte Anliegen der Menschen im Bezirk. Die Entwicklung des Arbeitsmarktes in den letzten viereinhalb Jahren ist Positiv, zwischen 2015 und 2018 ist die Zahl der unselbstständig Beschäftigten kontinuierlich gestiegen und gleichzeitig ist die Arbeitslosigkeit zurück gegangen“, berichtete Mikl-Leitner. Auch der Wirtschafts- und Tourismusstandort entwickle sich gut, die Herausforderung hierbei sei, qualifizierte Fachkräfte zu finden.

Mikl -Leitner betonte: „Das heißt für uns, dass wir in die Aus- und Weiterbildung investieren müssen.“ Auch der Ausbau des Verkehrs habe Priorität, investiert werde aber nicht nur in Straßen und Brücken, sondern auch in das Bahnangebot. „Die Fahrgastzahlen sind seit 2012 auf der inneren Südbahn um 20 Prozent, auf der Badener Bahn um 15 Prozent und auf der Südwestbahn um zehn Prozent gestiegen. Investitionen sind aber natürlich auch laufend für den Erhalt und Ausbau der Straßen- und Brückenverbindungen notwendig“, erläuterte die Landeshauptfrau.

Ein Thema, das Mikl-Leitner besonders am Herzen liegt, ist die Verdoppelung der Studienplätze für Medizin, um der Hausarztkrise entgegenzuwirken. Auch bei der Wiederbelebung der Ortskerne helfe das Land durch eine gezielte Wohnbauförderung. Lob gab es für die Gemeinden für ihre Bemühungen zum Klimaschutz. „15 Gemeinden im Bezirk sind Teil des Klimabündnisses und sieben Gemeinden sind als Energie-Vorbildgemeinden Vorreiter bei der Energieeffizienz“, betonte Mikl-Leitner abschließend.

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