Rotes Kreuz startete "Aktion Christbaum". Dankesworte des Rot-Kreuz-Bezirksrettungskommandos Baden richten sich nicht nur an Kollegen, sondern auch an die Bevölkerung.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 12. Dezember 2020 (03:33)
Bezirksrettungskommandant Markus Pechhacker sagt Danke.
RK NÖ

Üblicherweise begeben sich Bezirksrettungskommandant Markus Pechhacker und Chef des Stabes Patrick Batka in der Adventzeit persönlich auf Weihnachtstour, um sich bei den diensthabenden Mitarbeitern an den Rot-Kreuz-Bezirksstellen Baden, Bad Vöslau und Triestingtal für ihr Engagement persönlich zu bedanken. Als Dankeschön versorgen sie die Kollegenschaft mit kleinen Stärkungen.

Heuer ist das in dieser Form aufgrund der geltenden Hygienemaßnahmen nicht möglich. „Gerade in diesem Jahr hatte das Rot-Kreuz-Personal in allen Leistungsbereichen, beispielsweise im Rettungsdienst, in der Hauskrankenpflege oder im Blutspendedienst, besondere Herausforderungen zu meistern. Dafür möchte ich ein großes Danke aussprechen“, weist Pechhacker auf die Corona-Situation hin. Doch ein großer Dank gelte auch der Bevölkerung, die sämtliche Hygienemaßnahmen mitgetragen habe. „Wir möchten uns für die breite Unterstützung sehr herzlich bei allen bedanken und wünschen Ihnen und Ihren Liebsten ein gesegnetes Weihnachtsfest“, so Batka. Das Rote Kreuz sei natürlich auch an den Feiertagen rund um die Uhr im Einsatz.

   
RK NÖ / M. Elian

Für jene Familien, die sich aus finanziellen Gründen keinen Christbaum oder dessen Schmuck leisten können, wurde heuer erstmals die „Aktion: Christbaum“ gestartet. Gemeinsam mit regionalen Christbaumhändlern soll dieses Projekt verhindern, dass Familien zu Weihnachten im „leeren“ Wohnzimmer stehen. Für die Organisation und Verteilung der Bäume und des Schmucks ist das Bezirksrettungskommando Baden verantwortlich, die drei Rot-Kreuz-Bezirksstellen Baden, Bad Vöslau und Triestingtal unterstützen das Projekt tatkräftig.

„An dieser Stelle sei auch den Unternehmen gedankt, die trotz schwieriger Wirtschaftslage ohne zu zögern helfen – gemäß dem Rot-Kreuz-Gedanken ‚Aus Liebe zum Menschen‘“, zeigt sich der Kommandant dankbar.