Sturmtief Ylenia sorgt für Feuerwehreinsätze

Erstellt am 17. Februar 2022 | 13:52
Lesezeit: 3 Min
Nachdem das Sturmtief Ylenia in den heutigen Morgenstunden, am 17. Februar 2022, aus Nordwesten kommend, auch in der Osthälfte Österreichs eingetroffen ist dauerte es nicht lange bis bereits zahlreiche Feuerwehren im Lande zu Einsätzen ausrücken mussten, so auch im Bezirk Baden.
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Bislang waren es 13 wetterbedingte Einsätze, wobei es vorwiegend galt umgestürzte Bäume von Fahrbahnen oder Grundstücken, bzw. losgerissen/verwehte Gegenstände zu entfernen. Dabei fegten Böen mit mehr als 100 km/h durchs Land und sorgen weiterhin durch den anhaltenden starken Wind für weitere Feuerwehreinsätze.

Auch im Straßenverkehr bereiten außerhalb der Ortschaften die kräftigen Seitenwinde für schwierige Fahrverhältnisse, vor allem LKWs oder Fahrzeuge mit größeren Aufbauten. So auch am Vormittag auf der B17 im Gemeindegebiet von Schönau a.d.Triesting zwischen Günselsdorf und Sollenau. Hier erfassten Windböen einen Planen Lkw Zug und drückten ihn regelrecht von der Fahrbahn. Dabei tuschierte dieser auch Bäume und kam im Straßenbankett zum Stillstand. Der Anhänger geriet dabei in Schräglage und drohte umzustürzen. Die alarmierten Freiwilligen Feuerwehren Schönau und Günselsdorf bargen mit zwei Seilwinden das Schwerfahrzeug. Für die Dauer der Bergung musste die B17 im Unfallbereich gesperrt werden. In Pfaffstätten musste die Feuerwehr aus dem Wr. Neustädter Kanal ein verwehtes Trampolin bergen und bei einem Gebäude lose Dachziegel sichern.

In Möllersdorf rückte die Feuerwehr zu einem Sicherungseinsatz aus, nachdem sich beim einem Wohngebäude Metallelemente im Dachbereich lösten. Betroffen waren bis zu Mittag die Ortschaften: Alland, Schönau a.d.Triesting, Trumau, Hochstrass, Klausen-Leopoldsdorf, Baden, Unterwalterdorf, Möllersdorf, Gainfarn, Tattendorf und Traiskirchen.

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