Frühlingserwachen in der Stadt ist „hausgemacht“. Mitarbeiter der Badener Stadtgärten setzten jetzt 2.500 Primeln im Stadtgebiet aus und zuvor bereits 30.000 Blumenzwiebeln.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 03. März 2020 (04:23)
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Zahlreiche Stauden im Stadtgebiet blühen bereits und lockten Ende Februar schon viele Bienen an.
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Der Frühling rückt immer näher. Nicht nur in den Waldgebieten beginnt das Grün langsam wieder zu erwachen, auch innerstädtisch sorgt der vom Stadtgarten ausgesetzte Blumenschmuck bereits für anmutige Akzente. In den vergangenen Tagen wurden etwa 2.500 Primeln in der Fußgängerzone und im Bereich des Kurparks ausgepflanzt – schon bald werden ihnen weitere Sorten folgen.

Die blühenden Farbtupfer sind sozusagen „hausgemacht“: „Um die Stadt wieder in ein frühlingshaftes Blütenmeer zu tauchen, haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Badener Stadtgärten bereits im Herbst nicht weniger als ca. 30.000 Blumenzwiebeln gelegt, die nun nach und nach ihre Blütenvielfalt als Frühlingsboten entwickeln“, frohlockt ÖVP-Bürgermeister Stefan Szirucsek.

Den Anfang bilden die Schneeglöckchen, Frühlingsknotenblumen, Hyazinthen und Krokusse, ab Mitte bis Ende März folgen ihnen Narzissen sowie Tulpen in unterschiedlichsten Sorten und farblich abgestimmten Pflanzkombinationen nach. „In den kommenden Wochen dürfen wir uns dann auf Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht und Gänseblümchen in bunter Vielfalt freuen, die das Stadtbild aufwerten und uns in positive Stimmung versetzen“, drückt es Szirucsek blumig aus.

Mischstauden verstärkt im Stadtgebiet

Aber nicht nur Frühjahrs- und Sommerblumenbeete zählen zu den wesentlichen Elementen der städtischen Grünanlagen. Im Vorjahr wurde verstärkt begonnen, bisher intensiv gestaltete Grünflächen in extensiv zu pflegende Staudenmischpflanzungen oder Ansaaten umzuwandeln. Damit soll ein Beitrag zum Klimaschutz und zum Schutz heimischer Insekten geleistet werden, zudem werden der Aufwand für gärtnerische Pflege und der Bewässerungsbedarf reduziert.

Die Maßnahmen umfassten den Abtrag bestehender Pflanzungen samt Erde, den Einbau spezieller Substrate, die Bepflanzung sowie die Einbringung mineralischer Mulchschichten zum Schutz vor starker Verdunstung und unerwünschtem Aufwuchs. Die Gesamtfläche belief sich auf ca. 800 m². Die technischen Lösungen basierten auf Erfahrungen und Referenzwerten der Stadtgemeinde Wien sowie anderer Kommunen in Österreich und Deutschland.

Die erforderlichen Lieferungen und Leistungen des Projektes hatten einen Kostenrahmen von 100.000 Euro und wurden im Herbst 2019 umgesetzt.

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