Bürgermeister übernehmen Modell Traiskirchen. Die Stadt Traiskirchen mit Bürgermeister Andi Babler, SPÖ, hat in allen Kinderbetreuungseinrichtungen spezielle Luftreinigungsgeräte einbauen lassen. Das macht nun Schule, über die Bundesländergrenzen hinaus.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 03. März 2021 (12:19)
Bgm. Andreas Babler (Traiskirchen), TBVG Geschäftsführer Markus Bartlweber (Traiskirchen), Bgm. Manfred Baumberger (Ansfelden, OÖ), Fraktionsobmann Thomas Unger (Ansfelden), Stadtrat Clemens Zinnbauer (Traiskirchen), Bgm. Jürgen Maschl (Schwadorf)
Sozialdemokratischer Gemeindevertreterverband

Auch in der oberösterreichischen Stadt Ansfelden ist man nun überzeugt, so besser und sicherer durch die Pandemie zu kommen. Bei einem kleinen „Bürgermeistergipfel“ in Traiskirchen konnten sich Gemeindechefs von diesem System vor Ort überzeugen.

Wenn der CO2-Gehalt in der Raumluft bedenklich hoch steigt, verfärbt sich die Anzeige von Grün über Gelb auf Rot. Spätestens dann sollten die Fenster zum Lüften geöffnet werden, damit ein ordentlicher Frischluftdurchzug entsteht.

So einfach sind diese Luftgütemesser handzuhaben. Die Stadtgemeinde Traiskirchen hat 99 dieser Geräte angekauft und in ihren Klassenzimmern und Kindergärten montiert. „Wir verstehen das als zentralen Schutz für unsere Kleinsten und unsere PädagogInnen. Gerade in Corona-Zeiten sind diese Geräte ein wichtiger Faktor der Ansteckungsvermeidung“, ist Babler überzeugt.

Nun bekam er in dieser Sache Besuch von zwei Amtskollegen. Manfred Baumberger, SPÖ, Bürgermeister in Ansfelden (OÖ) und in Vertretung von Niederösterreichs Gemeindevertreterverbandspräsident  Bürgermeister Rupert Dworak kam Jürgen Maschl, Bürgermeister in Schwadorf, SPÖ, Bezirk Bruck an der Leitha.

Baumberger zeigte sich begeistert von der Traiskirchner Initiative und kündigte an, diese auch für seine Gemeinde übernehmen zu wollen: „Ich sehe das als Zukunftsinvestition, da man auch in normalen Grippezeiten die Ansteckungsgefahr massiv minimieren kann. Ich gratuliere Andreas Babler zu dieser österreichweiten Vorreiterrolle.“

Auch Jürgen Maschl hat nur Lob für den Traiskirchner Weg: „Eine wirklich tolle Idee. Es freut mich besonders, wenn Vorzeigeprojekte niederösterreichischer und sozialdemokratischer Gemeinden über die Landesgrenzen hinaus Aufmerksamkeit finden. Der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern ist die Basis eines gedeihlichen und nachhaltigen Gemeindelebens.“