34 Badener teilen sich ein Elektroauto. Seit vier Monaten bieten Stadt und Weltladen Baden „bea“, ein Elektro-Gemeinschaftsfahrzeug, an.

Von Stefan Jedlicka. Erstellt am 20. August 2014 (07:01)
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Gerfried Koch, Leiter des Klima- und Energiereferates der Stadtgemeinde Baden.
NOEN, Jedlicka

Auf 30 Teilnehmer hatte man gehofft. 34 sind es aktuell. Insofern ist es wenig verwunderlich, dass Gerfried Koch, Leiter des Klima- und Energiereferates der Stadtgemeinde, eine positive Zwischenbilanz nach vier Monaten „bea“ zieht. Das Elektro-Charsharing-Modell funktioniere gut.

„Wir hatten keine negativen Rückmeldungen“

„Wir haben immer noch Nachfragen“, erzählt Koch von ungebrochenem Interesse der Badener an der Idee, sich ein Gemeinschaftsfahrzeug zu teilen. Nicht jeder nutzt den vom Autohaus Koinegg zur Verfügung gestellten Renault gleich intensiv. „Ein paar fast gar nicht, rund 20 aber regelmäßig“, weiß Koch. Seit dem Start im April blieb „bea“ noch keinen einzigen Tag ungenutzt auf der für sie reservierten Stellfläche am Sparkassen-Parkplatz in der Grabengasse stehen. Rund 250 Fahrten gab es bislang.

„Manche nutzen das Auto fast ausschließlich in der Stadt und für Einkäufe. Andere fahren nach Wien oder auch St. Pölten“, hat man registriert. Drei Familien haben ihr Erstauto mittlerweile verkauft und sind ganz auf „bea“ umgestiegen. „Die machen dann auch schon einmal richtige Ausflüge, auf denen unterwegs aufgeladen werden muss.“

Bezüglich Ausleih-Disziplin und Sauberkeit gebe es keine Probleme. „Wir hatten keine negativen Rückmeldungen“, berichtet Gerfried Koch. Einmal im Monat werde der Wagen im Autohaus durchgecheckt und grundgereinigt. Ob es einmal ein zweites Fahrzeug geben soll, sei noch völlig offen.